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Norderstedt | Stadt Nordertsedt

Geschichtspfad durch Glashütte feierlich eingeweiht

Norderstedt (em) Im Norderstedter Stadtteil Glashütte ist jetzt feierlich ein Geschichtspfad eingeweiht worden. Zusammen mit den Initiatoren des Projekts, die bereits seit mehr als vier Jahren an dessen Umsetzung gearbeitet hatten, weihte Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote den Geschichtspfad ein. An der Einmündung Segeberger Chaussee/Hummelsbütteler Steindamm, wo seit dem Jahr 1896 ein Gedenkstein an die Umbenennung des damaligen Tangstedterheide in Glashütte erinnert, enthüllten Günther Bade, Werner Pein und Peter Reimann als Vorsitzender des Vereins Heimatbund Norderstedt zusammen mit dem Oberbürgermeister eine der 17 Tafeln, die durch Glashütte und dessen Geschichte führen.

Günther Bade sprach vor den zahlreichen Gästen, die zur Eröffnungsfeier gekommen waren, von einem „der geschichtsträchtigsten Orte Norderstedts“. Bade dankte im Namen der Initiatoren des Geschichtspfads den Sponsoren und Unterstützern. Oberbürgermeister Grote sagte, man sei sich in Norderstedt der historischen Wurzeln der Stadtteile Glashütte, Harksheide, Friedrichsgabe und Garstedt sehr wohl bewusst. Der neue Geschichtspfad in Glashütte diene dazu, „Geschichte und Geschichten zu erzählen“. So wie die Gestalter des Projekts, so sagte auch Hans-Joachim Grote, der Rundweg lade dazu ein, mit dem Rad oder zu Fuß die lokale Historie zu erfahren oder zu erwandern.

Manch einer, so Grote, werde sicher erstaunt sein, „welche historischen Begebenheiten sich hier abgespielt haben“. Den Initiatoren, zu denen auch der erkrankte Leiter des Stadtmuseums, Dr. Manfred von Essen gehört, sei es zu verdanken, dass man nun in Glashütte so etwas wie ein „für alle zugängliches Geschichtsbuch“ aufschlage, sagte Grote. Im Sommer 2008 war in Friedrichgabe ein Geschichtspfad eingeweiht worden, den die Friedrichsgaber Runde, ein Zusammenschluss von Kirche, Vereinen und Institutionen, vertreten durch Pastor Eckhard Wallmann, das Stadtmuseum Norderstedt und den Heimatbund Norderstedt mit seinem Vorsitzenden Peter Reimann, als Gemeinschaftsprojekt erarbeitet hatte.

Die Initiatoren hatten schon damals den Plan, dass das Projekt in anderen Stadtteilen seine Fortsetzung finden sollte. Jetzt ist es geschafft: Insgesamt 17 Tafeln in der Größe 90 mal 60 Zentimeter informieren in Glashütte mit einem Foto aus früherer Zeit und einem erläuternden Text über den jeweiligen Standort. Ein Flyer zeigt auf einem Stadtplan, wo sich diese Tafeln befinden. Dieser Flyer wird in den Geschäften am Glashütter Markt, der Kirche, der Bücherei, der Gastwirtschaft „Zur Glashütte“ und an weiteren Standorten ausliegen. Manfred von Essen als Leiter des Stadtmuseums Norderstedt hatte die Grundlagen wie Standortvorschläge, erste Textentwürfe und Bilderauswahl erarbeitet, die dann vom Vorsitzenden des Heimatbundes Norderstedt weiterentwickelt wurden. Dabei half Wolfgang Zachau mit sehr zeitaufwendigen Recherchen zu den einzelnen Standorten.

Bei der Layoutgestaltung der Tafeln und des Flyers engagierte sich, wie schon in Friedrichsgabe, der Fotograf Michael Heilmann. Möglich wurde die Realisierung des Projekts durch Patenschaften für jeweils eine Tafel durch „alte Glashütter“, die immer noch eine große Stadtteilverbundenheit haben, und durch die Spenden der Norderstedter Bank, der Sparkasse Holstein, der Firma Beckmann Baustoffe, der Firma Plambeck/OBI, eines privaten Sponsors und durch das Engagement der Stadt Norderstedt.

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