Teilen Sie das Stadtmagazin auf Facebook.
Suchen Sie nach
Berichten, Bildern und Videoberichten


Norderstedt | BoD – Books on Demand

€ Autor: Klaus Neuenhüsges

Norderstedt (em/lm) Schreiben aus dem Leben! Die Idee zum Buch entstand, als Klaus Neuenhüsges vor zwei Jahren nach seiner langjährigen Funktion als Gewerkschaftsvorsitzender des Landesverbandes Hamburgischer Strafvollzugsbediensteter (LVHS-Gewerkschaft Strafvollzug) die Verantwortung für das Gefängnismuseum der Stadt Hamburg und einen Unterrichtsauftrag in der Schule der Justizbehörde für das Fach Gefängniskunde übernommen hatte.

„Ich stellte fest, dass bislang die Geschichte des Hamburger Strafvollzuges, die immerhin auf fast 800 Jahre zurückblickt, noch nicht in einer Gesamtschau erzählt wurde. Es gibt zwar eine Vielzahl von Einzelveröffentlichungen zu dem Thema, aber mit meinem Buch wollte und konnte ich diese Lücke schließen“, so der Autor. Das war letztlich auch die Triebfeder.

Geschichte Strafvollzug
Aber auch die Thematik an sich ist überaus spannend: Hier handelt es sich um ein Stück Hamburger Stadtgeschichte, das leider in der Öffentlichkeit immer etwas stiefmütterlich und mitunter negativ behandelt wird. Die Botschaft ist, dass der Strafvollzug eine gesellschaftspolitisch wichtige Aufgabe ist, dass er nichts krudes ist, dass er nicht vom Himmel fällt oder, dass er sich von der Vergeltung zur Wiedereingliederung von Straftäterinnen und Straftätern entwickelt hat. Viel eher ist er von verantwortungsbewussten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gemacht und widmet sich der Aufgabe: Wie macht man bessere Menschen.

Geschichtlich gesehen ist die Art, wie eine Gesellschaft mit ihren Rechtsbrechern umgeht, immer auch ein Blick in ihr Selbstverständnis. Insofern gewährt eine Geschichte des Strafvollzuges auch ein Blick in ihr Selbstverständnis. Dies habe Klaus Neuenhüsges an der Geschichte des Hamburger Strafvollzuges deutlich gemacht. Letztlich gilt immer noch der Grundsatz: Jeder verdient eine zweite Chance.

Seine Inspiration
Klaus Neuenhüsges ertappte sich dabei, dass ihn das Thema beim Schreiben immer mehr fesselte, insbesondere bei den Recherchen im Hamburger Staatsarchiv. „Was da an Schätzen aus der Geschichte des Vollzuges zu finden ist!“, schwärmt der Autor. Ein schönes Beispiel dafür ist, wie sich schon in den 1920er Jahren die Presse über die JVA Glasmoor hergemacht hat, die ja in Norderstedt ein wesentlicher Bestandteil der Stadt ist, obwohl es eine Hamburger Anstalt ist.

Partner der Wahl: BoD
„Hinsichtlich der Frage, wie ich auf Books on Demand gestoßen bin, kann ich sagen, dass ich bislang nur positives gehört habe und als Norderstedter lag es natürlich nahe, die eigene Örtlichkeit zu favorisieren. Das gesamte Projekt lief zügig und kurzgetaktet ab, ohne Leerläufe und unnötige Warteschleifen, Mails wurden stante pede beantwortet. Insgesamt war die Kooperation exklusiv und professionell. Ein Dankeschön an Frau Staudt“, berichtet Klaus Neuenhüsges.

Auch stellte sich die anfängliche Sorge, dass der Autor als analoger Mensch mit dieser Art der digitalen, aber immer noch persönlichen, Kommunikation nicht zurechtkomme könnte, als unbegründet. „Ich kann da nur jedem Mut machen, sich darauf einzulassen – ein gewinnbringender Moment. Aber auch letztlich ganz entscheidend: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte gänzlich.“

Foto: Der Autor Klaus Neuenhüsges berichtet aus erster Hand über den Hamburger Strafvollzug.

norderstedt BoD – Books on Demand
Books on Demand GmbH
Books on Demand GmbH
In de Tarpen 42
22848 Norderstedt
Tel.: 040 / 53 43 35 -0
info (at) bod.de
www.bod.de
Weitere Artikel lesen
Navigation
Termine heute
Verwendung von Cookies
Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung
Akzeptieren und weitersurfen