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Norderstedt | CDU

„Die Jugend für die Politik in Norderstedt begeistern“

Norderstedt (em) Wie kann man die Jugend überparteilich mehr für die Norderstedter Politik begeistern? Dieses Kernanliegen wollte der Kinder- und Jugendbeirat (KJB) bei seiner Sitzung am vergangenen Freitag thematisieren und lud dafür den CDU Stadtvertreter Patrick Pender ein. Ausschlaggebend waren die Erfahrungen im Kommunalwahlkampf und die geringe Wahlbeteiligung bei der letzten KJB Wahl.

„Junge Menschen haben oft einen neuen Blick und bringen interessante Denkanstöße mit.“, so Pender. Zum Beispiel kam bei einem kommunalpolitischen Planspiel an der Willy-Brandt Schule die Frage nach einem Studentenwohnheim in Norderstedt auf. Diese Idee wurde dann zu einem eingebrachten Antrag in mehreren Ausschüssen der Stadt. Das zeigt, dass die Vorschläge auch ernst genommen werden. Allerdings muss der Austausch zwischen dem was in der Stadt beschlossen wird und wie die Jugend dazu steht intensiviert werden. „Der KJB ist dafür die beste Anlaufstelle“, ist KJB-Mitglied Lilly Krückmann überzeugt. Der Beirat vertritt die Jugend in der Stadtvertretung und hat dafür Rede- und Antragsrecht. Über das politische Arbeiten hinaus plant der KJB außerdem eine Vielzahl an Veranstaltungen, wie z.B. einen Fahrrad-Flashmob, Gaming- Events, eine Fahrrad-Werkstatt oder einen Poetry-Slam.

Bei der Kommunikation nach außen sieht auch der KJB noch Potenzial. „Es gibt so viele innovative Formate für die Politik in den Sozialen Medien, die auch viele Jugendliche oft anschauen.“ sagt Lilly Krückmann. Der KJB ist überzeugt, dass z.B. Interviews mit Politikern zu jugendpolitischen Themen, die dann auf Facebook geteilt werden, ein erster guter Ansatz wären. Dafür brauche es zur Umsetzung aber auch willige Politiker. Zudem sollen die stets positiv aufgenommenen Planspiele in der Stadtvertretung ausgeweitet und zu Modellen entwickelt werden, die schneller und einfacher an Schulen stattfinden können.

Mehr soll auch für die Zukunftsperspektiven der Jugendlichen geschaffen werden. Die vielen Unternehmen in der Stadt und deren Ausbildungsmöglichkeiten sollten gestärkt ins Bewusstsein der Jugendlichen treten. „Norderstedt bietet so viel Raum und Möglichkeiten für die eigene berufliche Entwicklung“, meint Pender. Eventuell könnte eine Messe für Studiengänge von Studenten für Schüler organisiert werden. Eine weitere Idee wären Gesprächsabende, die den in der Wissenschaft beliebten amerikanischen TED-Talks ähneln würden. „Die Elektromobilität in Verbindung mit dem Carsharing wären sicher spannende Themen“, meint KJB-Mitglied Mark Sauter.

Die Einladung des KJBs war erst der Auftakt für weitere Gespräche mit Stadtvertretern anderer Parteien. „Wir verfolgen das gemeinsame Ziel, junge Menschen von Norderstedt zu begeistern und in der Stadtentwicklung aktiv einzubringen.“, fasst es Pender zusammen. Die gemeinsam besprochenen Vorhaben können auch als guter Vorsatz verstanden werden, schließlich hat die Regierung 2019 als Jahr der politischen Bildung ausgerufen.

Foto: Die politische Stimme in Norderstedt: Der KJB mit Stadtvertreter Patrick Pender (CDU)

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