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Norderstedt | CDU

Neubau von vier Asylantenwohnheimen

Norderstedt (em) Gegen die Stimmen der CDU-Fraktion wurde im Sozialausschuss der Bau von mindestens vier weiteren Asylantenwohnheimen in Norderstedt beschlossen.

Diese sollen im Buschweg, Lavendelweg, Harkshörner Weg, Lawaetzstraße und am Standort „Alte Feuerwache Glashütte“ (Letzterer zur Prüfung) mit jeweils 3.000 Quadratmetern und je 60 Wohneinheiten entstehen.

„Wir von der CDU-Fraktion haben gegen den massiven Ausbau von Asylantenwohnheime gestimmt, da hier die von unserer Partei geforderte Integration unserer ausländischen Mitbürger nicht stattfinden kann. Es fehlt die gesunde Mischung aus Familien mit und ohne Migrationshintergrund, sie gewährleistet ein harmonisches und friedliches Zusammenleben“, resümiert Frank Schulz, Mitglied der CDU-Fraktion im Sozialausschuss.

„Wir wissen von den Problemen der Asylanten in Fadens Tannen. Und wir sind auch nicht gegen einen Neubau, denn er könnte die Spannungen innerhalb der Asylantenunterkunft minimieren“, erläutert Frank Schulz. „Aber wir sind dagegen, dass Bevölkerungsgruppen wie Familien mit wenig Einkommen oder ältere Mitbürger bei diesen geförderten Neubauwohnungen nicht berücksichtigt werden. Außerdem wollen wir keine neuen sozialen Brennpunkte schaffen“.

„Immer mehr ältere Menschen mit kleiner Rente oder junge Paare, die ggf. noch in der Ausbildung sind und finanziell förderwürdig wären, können sich in Norderstedt keine Mietwohnung leisten, geschweige denn eine Neubauwohnung“, gibt Frank Schulz zu bedenken.

„Wir müssen zwar dafür sorgen, dass das Konfliktpotential in der Unterkunft Fadens Tannen erheblich reduziert wird, aber auch für bezahlbare Wohnungen unserer Rentner, Pensionäre und jungen Familien einstehen. Da ist diese einseitige Maßnahme weder hilfreich noch gut für Menschen unserer Stadt, die sich bei einer durchschnittlichen Nettokaltmiete von zurzeit zwischen 11 und 13 Euro je Quadratmeter keine Neubauwohnung leisten können oder diese zur Verfügung steht. Es ist für das friedliche Zusammenleben unserer Bürger mit und ohne Migrationshintergrund nicht förderlich, hier eine einzelne Bevölkerungsgruppe den anderen Bevölkerungsgruppen der Menschen in Norderstedt vorzuziehen. Durch die Abstimmung im Sozialausschuss sehen wir hier ein enormes Konfliktpotential, dem wir entschieden entgegenwirken wollen.“

Foto:
Frank Schulz, Mitglied der CDU-Fraktion im Sozialausschuss

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