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Norderstedt | CDU

Ausbildung neuer Altenpflegekräfte gefährdet

Norderstedt (em) Die Kreistagsabgeordnete Doris Grote und Frank Schulz, sozialpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Norderstedt haben sich mit der Leitung der Norderstedter Altenpflegeschule Gabriele Lengefeld getroffen, um die aktuelle Lage in der Norderstedter Altenpflegeschule zu besprechen.

Aufgrund der neuen Ausbildungsordnung gibt es dort erhebliche räumliche Engpässe. Die vorhandenen Räume reichen bei weitem nicht mehr aus, ebenso fehlt modernstes Unterrichts- und Lehrmaterial.

Nur durch das außerordentliche Engagement der Firma Osthoff und der Osthoff Omega Gruppe kann das räumliche Problem langfristig gelöst werden. Die Wahrscheinlichkeit, das zehnjährige Jubiläum im nächsten Jahr feiern zu können, schien vorher aussichtslos.

„Ohne die Unterstützung von Herrn Osthoff wäre eine gute und reibungslose Ausbildung sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich geworden“, resümiert Gabriele Lengefeld. Leider waren die Räume, die die Stadt Norderstedt zur Verfügung stellen wollte, nicht geeignet. „Wir haben einen akuten Mangel an qualifizierten Pflegekräften“, so Frank Schulz. „Im Jahresschnitt 2018 gab es in der Altenpflege bei knapp 15.100 gemeldeten Stellenangeboten für examinierte Altenpfleger nur 2.900 arbeitssuchende Fachkräfte. Die Zahl der arbeitslosen Spezialisten und Expertinnen lag unter 200.“

Um diesem Problem entgegen zu treten, sollen eine Vielzahl von Aus- und Weiterbildungsplätzen durch den Bund kurzfristig zur Verfügung gestellt werden. Bis 2023 soll die Zahl der Azubis sowie die der ausbildenden Einrichtungen durch die „Konzertierte Aktion Pflege“ im bundesweiten Schnitt um zehn Prozent gegenüber heute steigen. „Ob diese Aktion der Bundesregierung ausreicht, ist angesichts der aktuellen und zukünftigen demographischen Entwicklung allerdings mehr als fraglich“, so Frank Schulz weiter.

„Wir dürfen nicht auf das „Prinzip Hoffnung“ setzen. Wir müssen als Kreis und Stadt aktiv die Ausbildungszentren für Fachkräfte, insbesondere in der Altenpflege, unterstützen und fördern“, forderte Doris Grote nachdrücklich.

Darüber hinaus fehlen vor Beginn der neuen Ausbildungsperiode im Jahr 2020 noch Ausbildungs- und Lehrmaterialien, wie z.B. Intensivbett, digitale Puppen, digitale Tafeln etc. Allein dieses verursacht Kosten von rund 80.000 Euro.

„Die CDU-Fraktion wird dieses wichtige Thema kurzfristig in den Sozialausschuss einbringen. Nur so können wir eine Lösung zum Wohle der Auszubildenden, der Schule, aber insbesondere zum Wohle der pflegebedürftigen Menschen in unserer Stadt, schaffen“, so Frank Schulz abschließend.

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