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Norderstedt | EUROPA

„Plastik-Vermüllung muss von allen reduziert werden“

Norderstedt (em) „Wenn nicht genügend Menschen die Gefahr der Plastikvermüllung erkennen oder leichtfertig darüber hinweggehen, müssen alle Maßnahmen getroffen werden, auch Verordnungen und Gesetze, dieses Problem anzugehen“, so der ehemalige Landtags-abgeodnete Manfred Ritzek.

Das Bundesumweltministerium hat ganz aktuell konkrete Maßnahmen als Empfehlungen zur Plastikmüllreduzierung vorgestellt, in Norderstedt haben einige Parteien Vorgaben für die Vermeidung vom Gebrauch von Plastikartikeln bei öffentlichen Veranstaltungen entschieden, zum Glück im Umweltausschuss mehrheitlich als konkrete Verpflichtung festgelegt. „Es ist schwer einzusehen, warum nicht alle Parteien diesen Maßnahmen zugestimmt haben“, so Ritzek.

Jeder Einzelne kann zur Plastikreduzierung beitragen. „Beispiele: Kaufen Sie im Supermarkt Produkte ohne Plastikverpackung soweit wie möglich, kaufen Sie keine bunten Plastikgroß-verpackungen mit wenig Inhalt, vermeiden Sie Miniwurst- oder Minifleischportionen in aufwendigen großen und bunten Plastikverpackungen, fragen Sie nach Papiertüten, bringen Sie Ihren Stoffeinkaufsbeutel mit. Und vieles mehr ist von jedem Einzelnen möglich. Denken Sie immer daran, dass Plastik, das nicht produziert wird, auch nicht vermüllen kann und nicht entsorgt werden muss.“

Ganz leichtfertig und unverantwortlich handeln diejenigen, die zum Beispiel sagen, dass so ein kleiner Plastiktrinkhalm ja wohl kein Problem sei. „Es wird dann ein Problem, wenn man bedenkt, dass alleine in Deutschland jährlich etwa 40 Milliarden Plastiktrinkhalme verwendet werden“, so Ritzek. Und viel von dem Plastik landet in der Umwelt und besonders in den Weltmeeren, in den Meeren mittlerweile rund 140 Millionen Tonnen als Müllinseln mit einer Gesamtfläche so groß wie Mitteleuropa, mit allen Konsequenzen für die Meerestiere und dann auch für die Menschen.

Auch wenn der Plastikmüll in den Weltmeeren zum größten Teil nicht aus Europa, sondern aus asiatischen Ländern kommt, muss das Bewusstsein für eine Problemlösung geschaffen werden. „Das kann nur ein Anfang sein. Der Konsument, jeder einzelne von uns, die Supermärkte, Geschäfte, Konzerne und die Politik müssen gemeinsam die Verantwortung zur Bewältigung der Vermüllungsgefahr durch Plastik übernehmen“, so Ritzek abschließend.

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