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Norderstedt | EUROPA

Warum keine Fridays-For-Future Proteste gegen Lithiumabbau?

Norderstedt (em) „Fridays-For-Futue-Protestler, ob Jung oder Alt, müssen auch mal den Mut haben, gegen die Verherrlichung der Elektroautos mit den Kobalt-Lithium -Akkus zu demonstrieren“, so der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek.

Die Förderung der wertvollen Rohstoffe für die Herstellung der Elekrto-Akkus in fernen Länder, in Südamerika und Zentralafrika, zerstört dort riesige Landesteile, vernichtet die Ernten und die Wasserquellen der armen Menschen und führt zum Exodus der dort lebenden Menschen. Und alles ohne Aufschrei der kapitalistischen Länder, weil die Gebiete ja weit weg sind. Auch keine Reaktion von „Fridays-For-Future“. Es ist auch nicht zu akzeptieren, wenn gestiftete Elektro-Autos z.B. auch für die Büchereien in Norderstedt oder für caritative Organisationen, als moderner wesentlicher Beitrag für Klimaschutz hochgelobt werden. Elektroautos sind ein begrenzter Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele, mehr nicht. Denn solange die Akkus durch Strom geladen werden, müssen, der auf Basis der gegenwärtigen Stromquellen zur Verfügung steht, kann der Elektor-Akku für ein „Benziner-Normalauto“, z.B. für einem Golf, erst nach etwa 127.500 Kilometer seine Vorteile ausspielen. Das alles auch unter Berücksichtigung der problematischen Gewinnung und dem bisher nicht effektiven Prozess des Recycling der wertvollen Rohstoffe.

„Die klassischen Auto-Kraftstoffe werden noch eine lange Zukunft haben müssen und mit modernsten, sparsamen Motoren auch einen Beitrag zur Emissionsreduzierung leisten“, so Ritzek. Heute haben wir in Deutschland ca. 47 Millionen PKW auf der Straße. Wenn die Zahl relativ konstant bleibt, ist von den Politik im Rahmen des neuen Klimaschutzpaketes geplant, durch Fördermaßnahmen etwa 7 bis 10 Millionen Elektroautos bis 2030 auf die Straße zu bringen. Ein weiter Weg. „Aber auf alle Fälle müssen die verantwortlichen Politiker, die Hersteller der Akkus und die Automobilindustrie die Verpflichtung akzeptieren, die Förderung von Lithium und Kobalt menschenwürdig und klimaschonend zu gestalten“, so Ritzek. Wir als Käufer müssen die Verantwortlichen zu dieser Haltung herausfordern. Wohlstandsvorteile für uns zu Lasten der Entwicklungsländer darf es nicht geben.

„Klimaschutz auch im Auto-Fahrbereich ist ein langer und anstrengender Weg. Moderne Motoren, moderne Kraftstoffe und Batterien und verantwortliches Fahren gehören zur Problemlösung“, so Ritzek abschließend.

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