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Norderstedt | Freundschaft mit Israel

80. Jahre Reichs-Pogromnacht - Gedenkstunde und Lesung

Norderstedt (em) Am Freitag, 9. November ist es achtzig Jahre her, seit Synagogen überall in Deutschland brannten. Es war der Auftakt zu dem, was die Nationalsozialisten „die Endlösung der Judenfrage“ nannten.

Über 6 Millionen Juden wurden in Europa systematisch ihrer Bürgerrechte beraubt, verfolgt und in Konzentrationslagern vernichtet. Um 14 Uhr wird gemeinsam mit der Stadt Norderstedt eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung an der KZ-Gedenkstätte Wittmoor veranstaltet.

Auch achtzig Jahre nach diesem Ereignis ist es wichtig, dass sich an dieses Verbrechen erinneert wird. Nie wieder soll so etwas geschehen. Das ist das Auftrag, den die Opfer der Verfolgung uns hinterlassen. Die Gedenkstunde ist öffentlich. An der Gedenkstunde nehmen Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kultur, Kirche (Konfirmanden) und Gesellschaft Norderstedteds teil. Frau Oberbürgermeisterin Elke Christine Roeder wird sprechen.

Musikalisch wird die Gedenkstunde vom Posaunentrio begleitet. KZ-Gedenkstätte Wittmoor, Fuchsmoorweg, Norderstedt. Für die Gedenkzeit ist die Durchfahrt zur Gedenkstätte erlaubt. Um 19 Uhr wird gemeinsam mit der VHS Norderstedt und der Stadtbücherei einen Abend über Mascha Kalèko: „Zum Anderssein gehört vor allem Mut“, eine Lesung und Musik von und mit Jutta Hoppe, in der Hauptbücherei Nordertsedt-Mitte veranstaltet.

Damit setzt man ein Zeichen: Nie wieder dürfen in Deutschland Synagogen geschändet werden, nie wieder dürfen in Deutschland Bücher brennen.

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