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Norderstedt | MIT Kreis Segeberg

Segeberger Wirtschaftsvertreter in Landesvorstand gewählt

Norderstedt (lh) Gleich vier Wirtschaftsvertreter aus dem Kreis Segeberg wurden auf dem Landesmittelstandstag in Kiel in den Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU gewählt.

Mit einer ungewöhnlich starken Präsenz wurden Michael Stenzel (kaufmännischer Angestellter), Hans-Peter Küchenmeister (Zahnarzt), Dr. Rolf Koschorrek (stellv. Bundesvorsitzender der MIT) und Sven Boysen (Verleger) in den Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU gewählt.

„Mit vier Vertretern aus dem Kreis Segeberg in einem Gremium, das 15 Kreise vertritt, ist die Segeberger MIT in der Tat sehr präsent in Kiel vertreten“, so der Segeberger Kreisvorsitzende und Mitglied des Landesvorstandes Sven Boysen. „Eine Konstellation, in der wir gemeinsam sehr drängend auf die Lösung der aktuellen Probleme auf Landes- und Bundesebene hinarbeiten werden.“

Boysen: „Auf Landesebene leidet die Wirtschaft natürlich unter der mangelnden Entscheidungsfreude der Regierung Albig/Harbeck, um endlich das dringende Thema des A20-Bauvorhabens zu finalisieren. Schleswig-Holsteins Wirtschaft braucht diese Autobahnquerung dringend, um Ost- und Westküste zu verbinden. Jedes Jahr, in dem bei diesem Thema weiter geschlampt wird, kostet Schleswig-Holstein Arbeitsplätze und Steuereinnahmen.“

Auf Bundesebene sieht Boysen das derzeit wichtigste Thema bei dem Mindestlohngesetz: „Ich glaube, es gibt niemanden, der ernsthaft über die Höhe des Mindestlohnes diskutiert. Völlig aus dem Ruder gelaufen ist jedoch die sogenannte Mindeslohndokumentationspflicht. Die Bürokratiemonster, die viele Unternehmen schon dazu nötigen, eigene Mitarbeiter für diesen Dokumentationsaufwand abzustellen. Die Unternehmen sind nur noch am Dokumentieren und Bürokratisieren. Wir wären dankbar, wenn man uns von Seiten der zuständigen SPD-Ministerin Andrea Nahles einfach nur arbeiten lassen würde. Wirklich erschreckend laufen mittlerweile die Überwachungspraktiken. Aus Unternehmen ist zu hören, dass bewaffnete Beamte in Firmen einfallen und dort Kreuzverhöre durchführen, während die Eingänge durch Beamte mit Maschinenpistolen im Anschlag abgesperrt werden. So geht es natürlich nicht! Die Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland erarbeiten mit ihren Steuern die Gehälter von Politikern, die dann solche Unsinnsgesetze verfügen. Hier muss dringend nachgebessert werden“, so Sven Boysen.

Boysen erklärt: „Wir machen Ministerin Nahles keinen Vorwurf. Laut ihrer Vita ist sie nach Schule und Studium sofort in die Gewerkschaft und dann in SPD-Ämter gekommen. Da sie nie einen Tag in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, kann sie es nicht besser wissen. Besonders wichtig ist hier aber die Unterstützung durch Wirtschaftskompetenz. Hier sehe ich die MIT als wichtigen Impulsgeber, um den Faktor Realität wieder in der Gesetzgebung zu platzieren. Auch in der Regierung muss ankommen: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind keine Kriminellen. Zollbeamte sollten besser dazu verwendet werden, um die ausufernde Einbruchskriminalität zu bekämpfen, statt ehrlich arbeitende Menschen zu kriminalisieren.“

Foto: v.l.n.r. Michael Stenzel, Hans-Peter Küchenmeister, Dr. Rolf Koschorrek und Sven Boysen

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