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Norderstedt | Norderstedt Marketing

Der Kriminalpräventive Rat ist eine Idee voraus!

Norderstedt (kv) „Mach was!“ ist eine Idee voraus. Das Projekt des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Norderstedt konnte sich, bei dem zum dritten Mal ausgeschriebenen Preis von Norderstedt Marketing, gegen namhafte Unternehmen, Vereine und Privatpersonen durchsetzen.

Alle Vorgeschlagenen hatten eins gemeinsam: Sie sind durch Ideen, Projekte o. ä. den Norderstedter Bürgern als - Idee voraus - aufgefallen und vorgeschlagen worden. Über 25 Vorschläge mussten die Jurymitglieder prüfen und bewerten. Am Ende überzeugte die Arbeit des Projektes „ Mach was!“, das sich um straffällig gewordene Jugendliche kümmert. Wolfgang Banse, der Jugendbeauftragte der Norderstedter Polizei hat zusammen mit Sandra Brandt, Jugendrichterin Claudia Neumann und dem Straßensozialarbeiter Michael Schlichting das Projekt ins Leben gerufen. Wolfgang Banse nahm den Preis persönlich entgegen und freute sich über diesen Preis nicht allein für das Projekt sondern auch für die beteiligten Jugendlichen. „Wir werden in Norderstedt sehr gut unterstützt. Ich finde es schon fast erstaunlich wie gut die unterschiedlichen Institutionen und Behörden hier in Norderstedt zusammenarbeiten. Das ist nicht überall so. Die Wege sind kurz und es wird Hand in Hand gearbeitet.“

Das Projekt richtet sich an junge Heranwachsende von 17 bis 22 Jahren, die Hilfe benötigen ihre kriminelle Karriere zu beenden. Oftmals wissen die Jugendlichen nicht wie sie ihr Leben ändern können und wo sie Hilfe bekommen können. Hier setzt das Projekt an und unterstützt den freiwilligen Entschluss einen Weg aus der Krise zu finden. Mit einer To-Do-Liste, die die Mitarbeiter der Einrichtung „Lichtblick“ zusammen mit den jungen Menschen erstellen wird ein eigenständiges Abarbeiten der anstehenden Aufgaben ermöglicht. Jugendliche, die mit dieser Situation überfordert sind, bekommen einen Coach an die Seite gestellt, der ihnen Schritt für Schritt bei den erforderlichen Behördengängen o. ä. hilft. Die Verantwortlichen des Projektes waren begeistert wie viele freiwillige Coaches sich nach ihrem Aufruf zur Verfügung gestellt hatten. „Wir haben mit fünf gerechnet und 25 haben sich gemeldet.“

Wichtig für das Projekt ist, das die Heranwachsenden sich freiwillig für diese Hilfe entscheiden. Natürlich ist das Projekt auch offen für junge Menschen, die in der Vergangenheit schon häufiger durch Straftaten aufgefallen sind, im Moment aber kein akuter Anlass besteht. Wichtig ist für die Initiatoren, eine Eingliederung in die Gesellschaft und ein straffreies Leben zu ermöglichen.

Foto:
Die Arbeitsgruppe des KPR (Kriminalpräventiver Rat) besteht aus Dr. Claudia Naumann (Jugendrichterin), Michael Schlichting (Einrichtung Lichtblick), Sandra Brandt (Kripo Norderstedt/ Ermittlungsgruppe Jugend), Klaus Struckmann und Anke Fromme (Jugendamt) sowie Wolfgang Banse (ehemals Jugendbeauftragter der Polizei Norderstedt). In dieser Formation nahmen die Mitglieder dann auch den gravierten Staffelstab und 500 Euro Preisgeld entgegen.

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