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Norderstedt | SOS-Kinderdorf

SOS-Kinderdorf macht ein bisschen unheimliche Sommerferien

Norderstedt (em) Sieben Ferienfahrten in sechs Himmelsrichtungen, so sieht es aus, wenn das SOS-Kinderdorf Harksheide Urlaub macht. Fehmarn, Dänemark, Schweden, zweimal Meck-Pomm, Eiderhalbinsel und Bayern sind in diesem Jahr die Reiseziele. Aus Schweden erreichte uns jetzt der erste kurze Reisebericht.

Lisa ist mit ihren fünf Jahren das Nesthäkchen der kleinen Gruppe, die in diesem Sommer ihre ersten Ferien in Schweden verbringt. Yannik hingegen ist mit schon acht Jahren der „Mann“, der eigentlich Sicherheit und Geborgenheit vermitteln soll. Das gelingt ihm aber nur mäßig. Als man nach gefühlt endloser Fahrt nicht am Ende der Welt, sondern endlich in Südschweden ankommt, führen die letzten Kilometer zum Haus tief in den schwedischen Wald hinein. Jeder, der bereits einmal dort war, weiß, wie verwunschen das aussehen kann. Und auch Yannik zeigt sich beeindruckt: „Das ist schon ein bisschen unheimlich hier.“ Na gut, Yannik, dann passt eben jeder auf sich selber auf.

Nachdem also Haus und Umgebung erobert sind, kann man auch an die ersten Ausflüge denken. Los geht es nach Osby ins Lekoseum, wo man den Wichteln bei der Arbeit zusehen kann. Die haben nämlich bereits mächtig zu tun, denn die Wichtel stellen ja die Geschenke her, die der Weihnachtsmann später bringen wird. Da wollen wir mal nicht so sehr stören, nicht das Weihnachten noch was schiefgeht!

Also weiter nach Markaryd in den Elchpark. Dort stellt man fest, dass Elche große Tiere sind. Sehr große sogar. Mein Gott, sind die groß! Wer traut sich eigentlich, mal einen Elch zu streicheln. Yannik, du? Äh, ich, ja klar, kein Problem, mach´ mal Platz. Der Elch erstarrt in Ehrfurcht, Yannik ist gleich 20 Zentimeter größer. War doch gar kein Problem! Die Ziegen im Streichelzoo werden danach quasi mit der linken Hand abgefertigt. Aber süß sind die schon.

Wer so viel erlebt, braucht auch mal einen Ruhetag. Den verbringt man gerne an dem kleinen Waldsee in der Nähe des Hauses. Toll ist, dass da auch viele andere Kinder sind. Richtig spannend ist, dass die alle eine völlig unverständliche Sprache sprechen, sowas hat man ja noch nie gehört. Spielen könnte man aber eigentlich mit denen. Nur, wie fängt man das an? Und dann kann man beobachten, wie Völkerverständigung funktioniert. Man braucht: etwas Mut und guten Willen, eine Objekt gemeinsamen Interesses – hier: Waldsee und Plastikeimer – und jeweils ein paar Hände und Füße. So einfach ist das. Urlaub ist was unheimlich schönes ! Hälsningar fran den svenska skogen!

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