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Norderstedt | SPD

Sagt Norderstedt JA zu Akzeptanz, Respekt und Vielfalt?

Norderstedt (em) Mit der „Lübecker Erklärung“ für Akzeptanz und Respekt treten Beteiligte in ganz Schleswig-Holstein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein.

Diese Absichtserklärung fußt auf Artikel 3 Absatz 3 des Grundgesetzes, aber insbesondere auf dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz, nach dem »Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen« sind.

Das Bündnis für Akzeptanz und Respekt ist ein wichtiger Teil des Aktionsplans Echte Vielfalt, zu dem der Landtag die Landesregierung beauftragt hatte. Seit der Auftaktveranstaltung des Aktionsplans 2014 im Landeshaus konnten bereits zahlreiche Bündnispartner gewonnen werden. Die Partnerinnen und Partner des Bündnisses zeigen nicht nur als Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, sondern als ganze Städte und Regionen, dass bei Ihnen Vielfalt willkommen ist. Hierzu zählen kommunal bereits die Städte Flensburg, Heide, Rendsburg, Kiel und die Kreise Rendsburg-Eckernförde und Nordfriesland.

So steht der Beitritt zu diesem Bündnis auch für die Stadt Norderstedt auf der Tagesordnung. Der Antrag wurde von der SPD vorgeschlagen und fand breite Zustimmung bei den Fraktionen der CDU, der FDP, den Grünen, der WiN, der Linken sowie dem Stadtvertreter der Freien Wähler, Herrn Thedens, die allesamt Mitantragsteller geworden sind. Es besteht also ein breites Bündnis für den Beitritt. Ebenso soll an bestimmten Terminen Regenbogenflaggen am Rathaus geflaggt werden. Der Sozialausschuss kann am 20. Juni hierüber eine Empfehlung in die Stadtvertretung am 25.06. übersenden. Diese kann dann den Beitritt der Stadt Norderstedt beschließen. Der Beitritt selbst würde dann etwas später erfolgen durch Unterzeichnung der „Lübecker Erklärung“ durch Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder.

Zur Unterzeichnung wird auch Minister Dr. Heiner Garg kommen, der in seiner Funktion als Familienminister zuständig ist für Diversity- und Vielfaltsthemen. Initiator des Antrages ist Danny Clausen-Holm, gleichstellungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Ihm war eine breite Basis der Norderstedter Politik schon im Antragsverfahren wichtig: „Eine offene und demokratische Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit Minderheiten umgeht. Sie sorgt dafür, dass alle Menschen verschieden sein können, aber gleich an Rechten, gleich an Würde und frei von Diskriminierung. Und genau dafür müssen auch wir hier in Norderstedt jederzeit einstehen.“

Foto: Initiator des Antrages: Danny Clausen-Holm, gleichstellungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

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