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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Neues Schallschutzprogramm für Norderstedt, Quickborn und Hasloh

Norderstedt (em) Gemeinsam mit der Stadt Norderstedt plant der Flughafen Hamburg eine Erweiterung des 8. Freiwilligen Lärmschutzprogramms, bei dem von 2007 bis 2010 bereits über eine halbe Million Euro in Schallschutzmaßnahmen im Bereich Norderstedt investiert worden sind. Ziel des neuen „Lärmschutzprogramms 8+“ ist es, dass nun auch Straßenzüge in der Stadt Norderstedt profitieren, die direkt an das Fördergebiet des bisherigen Lärmschutzprogramms grenzen. An der Finanzierung beteiligen sich Hamburg Airport und die Stadt Norderstedt zu gleichen Teilen.

Auf Initiative des Aufsichtsrates der Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH und des Hauptausschusses der Stadt Norderstedt sollen die jährlichen Mieteinnahmen für die Saisonparkplätze, die der Flughafen Hamburg von der Stadt Norderstedt anmietet, über das freiwillige Lärmschutzprogramm den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Norderstedt zu Gute kommen – in Form von passiven Schallschutzmaßnahmen. Dazu zählen der Einbau von Schallschutzfenstern und Lüftern. Antragsberechtigt sind alle Norderstedter Haushalte, die im Geltungsbereich des „Lärmschutzprogramms 8+“ liegen. Für die Neuauflage wurde das bestehende Fördergebiet so vergrößert, dass nun 25 Prozent mehr Haushalte in Norderstedt von der Lärmschutzförderung profitieren werden.

Der Flughafen Hamburg beteiligt sich an dem freiwilligen Lärmschutzprogramm, in dem er die von der Stadt Norderstedt vorgesehene und zur Verfügung gestellte Summe in gleicher Höhe in den Fördertopf gibt. Stadt und Flughafen tragen somit jeweils drei Siebtel (3/7) der umzusetzenden Maßnahmen. Das letzte Siebtel gibt jeweils der Eigentümer der geförderten, privaten Wohneinheit hinzu.

Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung am Hamburg Airport, begrüßt die Norderstedter Initiative zu einem neuen freiwilligen Lärmschutzprogramm: „Den Norderstedter Vorschlag, die Einnahmen der Stadt durch die Vermietung von Parkplätzen an den Flughafen zu reinvestieren, haben wir sofort positiv aufgenommen und weiterentwickelt. So werden noch mehr Bürgerinnen und Bürger aus Norderstedt von Lärmschutzmaßnahmen profitieren. Ich danke Oberbürgermeister Grote für die gute, sehr konstruktive Zusammenarbeit unter Nachbarn.“

Hans-Joachim Grote, Oberbürgermeister der Stadt Norderstedt: „Das Lärmschutzprogramm 8+ ist eine gelungene Weiterentwicklung eines Vorschlages, der gestern im Hauptausschuss abschließend vorgestellt und einvernehmlich mitgetragen wird. Die Einnahmen aus der Vermietung der Parkflächen werden zielgerecht reinvestiert, die Förderung für die Bürgerinnen und Bürger von Norderstedt wird sogar noch größer, da der Flughafen die Summe verdoppelt. Darüber hinaus wird der Flughafen Hamburg die Stadt bei der Abwicklung der Anträge unterstützen. Ein wirklich gutes Ergebnis, das unsere Nachbarschaft noch weiter stärkt.“

Hintergrund: „8. Freiwilliges Lärmschutzprogramm“ 2007 bis 2010 Vom 1. September 2007 bis 31. Dezember 2010 wurde das 8. Freiwillige Lärmschutzprogramm im Norden (Quickborn, Hasloh, Norderstedt) umgesetzt. Allein in der Stadt Norderstedt waren dadurch 450.000 Euro in die Schallisolierung von Fenstern geflossen, weitere 60.000 Euro investierte der Flughafen Hamburg in den Einbau von Lüftern. Durchschnittlich 4.300 Euro flossen pro Haushalt in diese zusätzlichen Schallschutzmaßnahmen.

Im 8. Lärmschutzprogramm (2007 bis 2010) wurden auf Antrag alle Aufenthaltsräume mit Schallschutzfenstern ausgestattet, die noch einfachverglaste Fenster hatten. Im neuen „Programm 8+“ konzentrieren sich diese Schallschutzmaßnahmen auf Schlaf- und Kinderzimmer. Um vom neuen Lärmschutzprogramm zu profitieren, muss der Hauseigentümer einen Antrag bei der Stadt Norderstedt einreichen, die diesen dann direkt zur Bearbeitung an den Flughafen weiterleitet.

Foto (v.l.n.r.): Michael Eggenschwiler und Hans-Joachim Grote

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