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Norderstedt | Volksbank Pinneberg-Elmshorn

Volksbank-Vertreterversammlung (Fotogalerie)

Norderstedt/Elmshorn (jhw/em) „Wir können auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurückblicken. Auf beiden Seiten unserer Bilanz können wir Wachstum verzeichnen. Sowohl im Kreditgeschäft wie auch bei den Einlagen unserer Kunden. Das ist eine gute Leistungsbilanz unserer Mitarbeiter“, so Vorstandsmitglied Stefan Witt im Interview mit dem Stadtmagazin.

Im Rahmen der Vertreterversammlung blickte man jetzt bei der Volksbank Pinneberg-Elmshorn auf das zweite Geschäftsjahr des fusionierten Bankhauses zurück. Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Martin Schmidt konnte dazu über 300 Vertreter, Gäste und Mitarbeiter im Gebäude des Sportlife-Hotels in Elmshorn begrüßen, bevor Dr. Horst Alsmöller, Uwe Augustin und Stefan Witt, gemeinsam den Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr 2015 präsentierten.

Der Blick zurück auf das Jahr 2015 zeigt, dass die beiden Genossenschaftsbanken erfolgreich zusammengewachsen sind. Das Jahresergebnis ist zufriedenstellend und im Hinblick auf die strategische Aufstellung für die Zukunft ist man schon wesentliche Schritte vorangekommen. „Mit unserer eigenkapitalstarken Volksbank sind wir gut für die Zukunft gerüstet, um aus eigener Stärke heraus handeln zu können. Unserem Ziel, für unsere Kunden stets die erste Wahl in allen Finanzfragen zu sein, sind wir im Geschäftsjahr 2015 deutlich näher gekommen“, ist man sich beim Vorstand der Volksbank sicher.

„In der Region, für die Region und das mit 100 Prozent Engagement“ - das bleibt auch weiterhin die Basisausrichtung des Kreditinstituts. Mit rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut die Volksbank 87.433 Kunden und 43.174 Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensangelegenheiten. Darüber hinaus befinden sich 37 junge Nachwuchskräfte in der Ausbildung zur/zum Bankkauffrau/Bankkaufmann und Informatikkaufmann. „Wir sind in unserem Geschäftsgebiet einer der größten Arbeitgeber und gehören ebenso zu den größten Ausbildungsbetrieben“, erläutert Volksbank-Vorstand Dr. Horst Alsmöller.

Die Bilanzsumme der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG erreichte zum 31.12.2015 einen Stand von rund 1,9 Milliarden Euro. In absoluten Zahlen ergibt das einen Zuwachs im Jahr 2015 von rund 100 Millionen Euro (5,3 Prozent), der auf das erfolgreiche Kundengeschäft zurückzuführen ist. Auch die Kundeneinlagen erhöhten sich in 2015 und stiegen um 7 Prozent von 1,37 auf 1,47 Milliarden Euro. „Bei dem historisch niedrigen Zinsniveau entscheidet bei der Geldanlage nicht mehr die Kondition, sondern nur noch das Vertrauen und die gewünschte bzw. erhoffte Sicherheit“, kommentiert Vorstandsmitglied Stefan Witt diese Entwicklung. Das Kundenkreditgeschäft konnte um 7,7 Prozent gesteigert werden. Dabei wurden bei der Kreditvergabe insbesondere zinsgünstige Programmkredite der öffentlichen Hand, wie z.B. KfW-Darlehen berücksichtigt „Insgesamt konnten wir in 2015 aus eigenen Mitteln 319 Millionen Euro an Krediten neu zusagen“ verdeutlicht Vorstand Uwe Augustin den Beitrag der Volksbank Pinneberg-Elmshorn zur Förderung der heimischen Wirtschaft.

Auch im Verbundpartnergeschäft ist die Volksbank weiter vorangekommen. Dabei verstehen sich die Kundenbetreuer der Volksbank im Rahmen der ganzheitlichen Beratung als Partner der Kunden in allen Geld- und Finanzgelegenheiten. „In Zusammenarbeit mit unseren genossenschaftlichen Verbundpartnern können wir für die Bedürfnisse unserer Kunden und Mitglieder ganz individuelle Lösungspakete ausarbeiten und anbieten“, betont Stefan Witt. Unter Berücksichtigung des gesamten Verbundpartnergeschäftes betreut die Volksbank zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres 2015 rund 1,75 Milliarden Euro Kreditvolumen und rund 2,36 Milliarden Euro Anlagevolumen.

„Wir haben insgesamt unser betreutes Kundenwertvolumen noch einmal um 229 Mio Euro auf 4,1 Milliarden Euro ausbauen können und weitere Marktanteile in unseren Geschäftsfeldern Firmenkunden, Landwirtschaft und Kommunen, Vermögenskunden, Immobilien und Filialgeschäft hinzugewonnen“, resümiert Uwe Augustin. Einen besonderen Stellenwert nimmt auch das Baufinanzierungsgeschäft ein. So haben die Baufinanzierungsberater in den KundenCentern 1066 Neuabschlüsse an verbundeigene Hypothekenbanken bzw. an die Bausparkasse Schwäbisch Hall vermittelt. Die Volksbank Immobilien GmbH hat 72 Immobilien mit einem Gesamtkaufpreis in Höhe von 9 Millionen Euro und 53 Vermietungen vermittelt.

„Im Leistungsangebot unserer Tochtergesellschaft befindet sich auch die Hausverwaltung die wir kontinuierlich ausgebaut haben“, erläutert Stefan Witt. Auch beim Wertpapiergeschäft war die Volksbank Pinneberg-Elmshorn im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich. Die angestrebten Umsatz- und Ertragsziele wurden erreicht. Die Bestände auf den Anlagekonten der zur genossenschaftlichen Finanzgruppe gehörenden Union Investment-Gesellschaft verzeichneten einen Zuwachs von 27 Millionen Euro bzw. 9 Prozent. Den Erfolg in diesem Geschäftsbereich führt Uwe Augustin auf die ganzheitliche Betreuungsphilosophie der Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG zurück: „Mit Blick auf die aktuelle Niedrigzinsphase raten wir unseren Kunden zum Aufbau einer ausgewogenen Vermögensstruktur“, erklärte Uwe Augustin.

Die Kunden sollen dafür gewonnen werden, im Rahmen von Sparplänen in Wertpapiere zu investieren. Auf diese Weise lässt sich z.B. in Verbindung mit Investmentfonds noch eine Rendite für die Kunden erwirtschaften. „Mit der Ausweitung der Kundengeschäfte geht eine auskömmliche Rentabilität der Volksbank Pinneberg-Elmshorn einher “, beschrieb Dr. Horst Alsmöller die Geschäftsentwicklung 2015. So wurde ein Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit in Höhe von 8,3 Mio. Euro erzielt, mit dem die Bank ihr Eigenkapital weiter stärken konnte. Für die Verwendung des Bilanzgewinns von 1,53 Mio Euro schlug der Vorstand im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat Zuweisung von 400 TEuro zu den Ergebnisrücklagen vor und empfahl eine Ausschüttung von 1,13 Mio Euro an die Mitglieder der Volksbank. Das entspricht einer Dividende von 5 Prozent. Die Vertreterversammlung stimmte diesen Vorschlägen zu. Mit dem zur Verfügung stehenden Eigenkapital und der entsprechenden Risikotragfähigkeit erfüllt die Volksbank Pinneberg-Elmshorn eG bereits jetzt die künftigen Anforderungen von "Basel III".

Der Blick nach vorn zeigt dem Vorstand der Volksbank Pinneberg-Elmshorn, dass die gesamte Finanzbranche vor großen Herausforderungen steht, denn in den Bereichen Regulatorik und Digitalisierung wird es auch weiterhin zu Änderungen kommen, die die Geschäftspolitik der Kreditinstitute erheblich beeinflussen. Insbesondere auch die Nullzins-Politik der EZB stellt die Banken vor große Aufgaben. Im Vorstand ist man sich einig, dass die Volksbank sich solange wie möglich gegen Negativzinsen für Privatkunden wehren wird. Letztendlich besteht ja auch die Gefahr, dass Kunden ihre Einlagen abziehen und womöglich in den eigenen vier Wänden aufbewahren. Das widerspricht allerdings vollständig der volkswirtschaftlichen Aufgabe der Banken, Geld sicher aufzubewahren. Allerdings kann und will der Vorstand nicht ausschließen, dass es Großanleger wie Versicherungen und Pensionskassen oder auch Firmen mit großen Liquiditätsüberschüssen, die kurzfristig bei der Volksbank geparkt werden sollen, treffen kann.

Die Volksbank selbst muss Negativzinsen zahlen, wenn sie Liquiditätsüberhänge am Markt unterbringen will. Im Bereich der Digitalisierung treibt die Volksbank die Entwicklung weiter voran. So wird z.B. mit der neuen Kartenausstattung im Herbst 2016 das kontaktlose Zahlen möglich werden. Fürs Bezahlen im Internet bietet die Volksbank mit Paydirekt ein modernes, nutzerfreundliches und vor allem sicheres Verfahren an. Offline bleibt die Geschäftsstelle der zentrale Anlaufpunkt für die diskrete, individuelle Beratung. Hier ist die Steigerung des Beratungserlebnisses und des Beratungsergebnisses für den Kunden das besondere Ziel. Mit dem Projekt: “Beratungsqualität″ der genossenschaftlichen Finanzgruppe, an dem sich die Volksbank beteiligt, wird ein verlässlich hoher Qualitätsstandard in der Beratung sichergestellt.

„Wir werden uns noch klarer und systematischer an den Kundenbedürfnissen orientieren können, um so unsere gute Position in der Kunden- und Mitgliederzufriendenheit weiter auszubauen“, erläuterte Uwe Augustin. „Um unsere gute Verfassung nicht zu gefährden, müssen wir zukünftig erhebliche Anstrengungen unternehmen. Wir richten unsere Strategie entsprechend aus und haben immer einen Blick auf die Entwicklung der Rahmenbedingungen. Wir haben dabei die Sicherheit, in allen Bereichen über die richtige Mannschaft zu verfügen. Das gibt uns das Vertrauen, die anstehenden Aufgaben als starkes Team zu meistern“, unterstreichen die drei Vorstandsmitglieder ihren Blick nach vorn. Feierlich wurde es im Rahmen der Versammlung als Frau Sylvia Hoffmann-Sziegoleit nach 34 verdienstvollen Jahren altersbedingt aus dem Aufsichtsrat verabschiedet wurde. Für ihr Engagement erhielt Frau Hoffmann-Sziegoleit eine Ehrenurkunde vom Genossenschaftsverband und die goldene Schultz-Delitzsch-Medaille.
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