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Norderstedt | Agentur für Arbeit

Herbst setzt immer noch positive Impulse

Norderstedt/Elmshorn (em) Die Arbeitslosigkeit ist im November weiter gesunken und die Stellenmeldungen sind gestiegen. Dabei hat die Entwicklung nach den Herbstferien an Fahrt gewonnen. Der Arbeitsmarkt nähert sich seiner Vor-Krisen-Form stetig weiter an, noch gibt es im Kreis jedoch 338 Arbeitslose mehr als im Vergleichsmonat November 2019 vor der Corona-Pandemie. Den erfreulichen Trend eintrüben, könnten in den kommenden Wochen allerdings der Winteranfang und mögliche wirtschaftliche Einschränkungen aufgrund steigender Pandemiezahlen.

Nachholbedarf: Frauen waren erfolgreicher bei der Arbeitssuche
Vom Aufwärtstrend der letzten Monate haben meist die Männer profitiert. Frauen waren durch die Pandemie oftmals benachteiligt gewesen. Im November ging jedoch die Arbeitslosigkeit der Frauen überdurchschnittlich um 4,2 Prozent zurück.
„Frauen sind immer noch häufiger in Verkauf und Dienstleistungsbereichen tätig. Diese Bereiche profitieren von einem Aufschwung in der Regel erst nach dem Produktionsbereich, in dem mehr Männer beschäftigt sind. Auch das Weihnachtsgeschäft wirkt sich hier positiv aus“, erläuterte Thomas Kenntemich, Leiter der Agentur für Arbeit Elmshorn und hofft, dass sich dieser Trend fortsetzt.

Herausforderung: Langzeitarbeitslose bei Bewerbungen einbeziehen
Positiver entwickelt sich auch wieder die Langzeitarbeitslosigkeit, also die Zahl der Menschen, die schon ein Jahr oder länger auf Arbeitssuche sind. Viele Menschen konnten in der Pandemiezeit nicht so schnell wieder einen neuen Job finden, insbesondere; weil Unternehmen Bewerbungsverfahren, Praktika und Einstellungen aufgrund der ungewissen Lage verschoben haben. Nun steigt der Bedarf an Personal wieder deutlich.
„Auch im Hinblick auf den steigenden Fachkräftebedarf, ist es wichtig alle Potenziale zu nutzen!“, appelliert Thomas Kenntemich.

Berufliche Qualifizierung sichert Fachkräfte und Beschäftigung
Gegenüber dem Vorjahresmonat nahmen weniger Arbeitssuchende an geförderten Weiterbildungen oder betrieblichen Praktika teil, bedauert Thomas Kenntemich. Bessere Arbeitsmarktchancen und weniger Arbeitslose sind Gründe dafür. Zudem sind viele Personen, die Qualifizierungsbedarf haben, nicht an die digitalen Lernformen gewöhnt, wie sie vielfach neu eingeführt wurden.

„Die Investition in Weiterbildung lohnt sich, deshalb stehen dafür auch in der Krise ausreichend Finanzmittel zur Verfügung. Wer immer wieder unqualifiziert und kurzfristig arbeitet, kann durch einen beruflichen Abschluss die Perspektive auf eine sichere und nachhaltige Beschäftigung erreichen. Arbeitsagentur und Jobcenter beraten dazu, sagte Thomas Kenntemich und ergänzt: „Für Unternehmen sollte Qualifizierung ein zentraler Baustein ihrer Fachkräftesicherung sein!“

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Agentur für Arbeit Elmshorn
Agentur für Arbeit Elmshorn
Bauernweg 23
25335 Elmshorn
www.arbeitsagentur.de
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