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Norderstedt | Asklepios Klinik

€ Die Schattenseiten von König Fußball

Hamburg (em) Deutschland ist wieder im Fußballfieber. Während die Herren der Schöpfung in der jüngeren Vergangenheit vor allem durch einen öffentlich ausgetragenen „Zickenkrieg“ von sich reden machten, tritt die Frauen-Nationalmannschaft bei der FIFA WM 2011 gegen die 16 besten Teams der Welt an, um ihren Titel zu verteidigen. Der Erfolg von Rekordtorjägerin Birgit Prinz und Co. begeistert immer mehr junge Mädchen und Frauen für das Spiel mit dem runden Leder. Doch egal wie elegant und technisch versiert das vermeintlich „schwache Geschlecht“ dem Ball hinterherjagt – Fußball ist und bleibt eine der gefährlichsten Sportarten.

Knapp die Hälfte aller Unfälle im Profisport ereignet sich in dieser Disziplin. „Am größten ist das Verletzungsrisiko im Bereich der unteren Extremitäten. Besonders gefährdet sind die Sprunggelenke, die Knie sowie die Muskulatur von Ober- und Unterschenkel“, so PD Dr. Marc Schult, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie in der Asklepios Klinik Nord - Heidberg. Hauptursache der Verletzungen sind Zweikämpfe mit dem Gegner, gefolgt von Überlastungsverletzungen und Verletzungen durch Umknicken. Während Spielerinnen und Spieler nach Prellungen, Muskelzerrungen und -rissen meist schnell wieder auf dem Grün sind, können Bandverletzungen eine längere Auszeit bedeuten.

Ein typisches Verletzungsmuster ist die sogenannte „unhappy triad“ („unglückliche Triade“). Dabei handelt es sich um eine Kombinationsverletzung des Kniegelenks, bei der gleichzeitig das vordere Kreuzband, das Innenband und der Innenmeniskus reißen. Nicht selten ist auch der Knorpel in Mitleidenschaft gezogen. Das kann unbehandelt zu vorzeitigem Gelenkverschleiß (Arthrose) führen. „Sportunfälle zwangen die Betroffenen früher oft zu monatelangen Pausen. Heute bringen wir Fußballspielerinnen und -spieler sehr viel schneller wieder auf die Beine. Dabei spielen die modernen bildgebenden Diagnoseverfahren wie Kernspintomographie (MRT) und Computertomographie (CT) eine entscheidende Rolle“, erklärt Dr. Schult. Mit Hilfe einer Kernspintomographie lassen sich Knorpel, Sehnen und Bandapparat sehr gut darstellen.

Die Computertomographie liefert hingehen eine exakte Darstellung der knöchernen Strukturen. Die Ergebnisse beider Untersuchungen helfen dem Arzt dabei zu entscheiden, ob eine Operation notwendig ist oder auch konservative Maßnahmen in Frage kommen. Führt kein Weg an einem chirurgischen Eingriff vorbei, setzt das Team um Dr. Schult in der Asklepios Klinik Nord - Heidberg auf moderne mininmal-invasive Techniken. Die Vorteile der „Schlüssellochchirurgie“ liegen auf der Hand: geringere Traumatisierung, kürzere Rehabilitationszeit, raschere Rückkehr ins Berufsleben und - nicht zuletzt - auf den Bolzplatz.

Sprechstunde Orthopädie und Unfallchirurgie:
Montag bis Freitag 8.30 - 16 Uhr, nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter (040) 18 18-87 16 00.

Asklepios Klinik Nord – Heidberg
Tangstedter Landstr. 400
22417 Hamburg

norderstedt Asklepios Klinik
Asklepios Klinik Nord - Heidberg
Asklepios Klinik Nord - Heidberg
Tangstedter Landstr. 400
22417 Hamburg
Tel.: 040 - 18 18-87 0
info.nord (at) asklepios.com
www.asklepios.com/nord
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