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Norderstedt | BEB

Neuer Schulgarten der OGGS am Wittmoor

Norderstedt (em) „Die Spitzen müssen nach oben zeigen, bevor Erde drauf kommt“, erklärt der siebenjährige Mattis seiner Klassenkameradin Elisabeth und dreht mit ihr einige Tulpenzwiebeln um, die in einer Gitterschale liegen. Die kommen heute in den Boden, damit der Schulgarten der OGGS am Wittmoor im kommenden Frühjahr bunt wird.

„Die Kinder erleben die Natur spielerisch mit allen Sinnen und unterstützen sich mit ihrem erworbenen Wissen gegenseitig“, weiß Gabriele Timm, Betreuerin der städtischen BEB, die an Norderstedter Schulen die Ganztagsbetreuung organisiert.
Anfang des Jahres hatte die Grundschule einen neuen Namen (ehemals Grundschule Glashütte-Süd) sowie ein neues, großzügiges Ganztagsgebäude mit Mensa und Betreuungsräumen erhalten, in denen im Anschluss an die Unterrichtszeit gespielt, gesportelt und gebastelt wird. Das Herzstück ist der gut 150 Quadratmeter große, neu angelegte Schulgarten, den sich die Erst- bis Viertklässler gewünscht hatten, um darin zu werkeln. Dort gibt es Beete mit Frühblühern, Stauden oder Kräutern, Naschbeete mit Johannisbeeren und Erdbeeren sowie ein Hochbeet mit Mais und Kürbissen.

Mit einem großen Messer geht Luisa „Aladin“ und „Casper“ an die Schale – das reife Fruchtgemüse wird geerntet, um daraus Halloween-Marmelade zu kochen. „Der Aufstrich geht auf dem Schulbasar ebenso reißend weg wie unser selbstgemachtes Kräutersalz“, berichtet Anja Rathjen, Leiterin des BEB-Betreuungsteams. Das ist kräftig auf Trab, schließlich wurden von 160 Grundschülern 105 für die Ganztagsbetreuung angemeldet. „Hier sowie an zehn weiteren Betreuungsstandorten in Norderstedt benötigen wir dringend Unterstützung durch neue Mitarbeiter“, betont BEB-Geschäftsführerin Elke Kölln-Möckelmann.

Sipan und Mobasher pflücken unterdessen eifrig intensiv duftende Pfefferminze. „Die brauchen wir für unseren absoluten Lieblingstee“, versichern die Zweitklässler begeistert. „Die Kinder können gefahrlos alles probieren“, versichert Betreuerin Gabriele Timm, die auf dem Land aufgewachsen ist und in Langenhorn einen großen Garten hat. „Ich freue mich über das Interesse der Kinder an der Natur und möchte sie darin unterstützen.“ So hat sie mit ihnen in den Sommerferien Nisthilfen und Wassertränken für Insekten gebaut, damit sich Schmetterlinge, Bienen und Käfer im Schulgarten wohlfühlen.
„Ich mag es, mich um Pflanzen zu kümmern, damit sie genügend Sauerstoff für Tiere und Menschen produzieren“, sagt die siebenjährige Elisabeth. Derweil beäugt Jason eine Spinne, die auf der Umrandung des Hochbeetes läuft. „Der intensive Umgang mit Pflanzen und Tieren hilft den Kindern auch an ihren Kompetenzen zu arbeiten und zu wachsen“, weiß Gabriele Timm.

Damit im Schulgarten immer etwas zu tun ist, wünscht sich das BEB-Team ein Gewächshaus, um dort eigene Blumensaat vorziehen zu können. „Zudem bewerben wir uns kommendes Jahr bei der Schenkungsaktion der Stadt um einen Apfelbaum“, erzählt Anja Rathjen. Dann soll es neben Halloween-Marmelade und Kräutersalzen auch selbstgemachten Apfelsaft geben.
Interessenten für die Mitarbeit in der BEB-Betreuung melden sich gern per Mail unter bewerbung@beb-norderstedt.de oder telefonisch 040/64663300.

Foto: Elisabeth und Mattis haben Spaß beim Setzen von Tulpen- und Narzissenzwiebeln.

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