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Norderstedt | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Kleine Fortschritte beim Radverkehr – da geht noch mehr!

Norderstedt (em) In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 18. Juni 2020 hat es nahezu unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine bemerkenswerte Entscheidung gegeben: in Norderstedt werden öffentliche Parkplätze aufgegeben, damit ein neuer Rad- und Fußweg in angemessener Breite entstehen kann.

Auf Höhe der Niendorfer Straße 30, vor einem gut frequentierten Steakhouse, gibt es einen benutzungspflichtigen Radweg mit einer völlig unzureichenden Breite von teilweise nur 65 cm, siehe Fotos. „Gerade mobilitätseingeschränkte Norderstedter*innen können mit ihren Dreirädern, die 80 cm breit sind, diesen Weg nicht ordnungsgemäß und ungefährdet nutzen!“, bemängelt Marc Muckelberg, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in der Sitzung.

Nach intensiver Diskussion hat der Ausschuss dann mit großer Mehrheit gegen die Stimmen von AfD und FDP den Vorschlag der Verwaltung angenommen, hier neun Parkplätze in einen sicheren Rad- und Fußweg umzubauen.

„Wir begrüßen es ausdrücklich, dass der Ausschuss in seinen letzten Sitzungen verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Norderstedt beschlossen hat„, betont Susan de Vrée, Vertreterin der GRÜNEN im Ausschuss und im Fahrradforum. „Aber da ginge noch mehr! Wenn wir nicht jede kleine Maßnahme beschließen müssten. Ein aus unserer Sicht völlig unnötiger Vorgang, der die Tagesordnungen füllt und den immer beliebter werdenden Radverkehr ins Schneckentempo schickt!“. So soll im Verlauf der bahnbegleitenden Veloroute 1 die Querung der Moorbek verbreitet werden und auf einem anderen Teilstück der Rad- und der Fußweg baulich voneinander getrennt werden, nachdem die Stadt die dafür benötigten Flächen erwerben konnte.

„Wenn es nach uns geht, könnte die Förderung des Radverkehrs in Norderstedt gemäß Radverkehrskonzept noch entschlossener verfolgt werden, aber leider gibt es hierzu keinen allgemeinen Konsens im Ausschuss“, bedauert Susan de Vrée.

Foto: Kaum breiter als einer Geschirrspüler: der Radweg an der Niendorfer Str. Höhe Hausnr. (© Susan de Vrée)

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