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Norderstedt | CDU

Hybrid-Veranstaltungen erfordern technisches Update

Norderstedt (em) Not macht bekanntlich erfinderisch. Diesem Ansatz kam wohl auch die Verwaltung der Stadt Norderstedt im Rathaus nach, als sie vor der Aufgabe stand, die Ausschüsse der Kommunalpolitik trotz Pandemie weiterhin zu ermöglichen. Die ersten Anläufe im Durchführen dieser sogenannten Hybrid-Events führten dann öffentlich den vorhandenen Nachholbedarf der digitalen Kapazitäten vor.

Wer schon immer einmal mitverfolgen wollte, wie die Sitzungen der Norderstedter Kommunalpolitik verlaufen, konnte dies in den vergangenen Monaten ganz bequem von zu Hause aus über die Plattform YouTube tun. Allerdings hätte der Eindruck entstehen können, dass nicht aus der TriBühne im Rathaus die Sitzung online geleitet wird, sondern aus einer weit, weit entfernten Galaxis: Neben regelmäßigen Ton- und Bildabbrüchen, dem Zusammenbrechen der Onlineräume für Teilnehmer, ging bei den letzten Ausschüssen dann zwischenzeitlich technisch überhaupt nichts mehr.

„Die TriBühne wurde 2001 erbaut. Die Räumlichkeiten können die Anforderungen der Hybrid-Formate nicht erfüllen, das wird nun ersichtlich. Nach 20 Jahren ist ein Update notwendig“, fordert der CDU-Stadtvertreter Patrick Pender mit Blick auf die sich verändernden Anforderungen der Veranstaltungsbranche. An mehreren Standorten gleichzeitig kreativ miteinander remote arbeiten, das ist der Anspruch an die künftige Meeting-Kultur. Eine aktuelle Umfrage des Verbands der Veranstaltungsorganisatoren (VDVO) hat ergeben, dass vor der Pandemie lediglich 25 Prozent der Veranstaltungen hybrid abgehalten wurden. Während der Pandemie stiegen die hybriden Angebote gleichwohl auf 55 Prozent. Für die Zeit nach Covid-19 gaben 88 Prozent der Befragten an, auch zukünftig verstärkt hybrid vorgehen zu wollen.

Die Pandemie hat somit einen Trend gesetzt, der auch in Zukunft nach leistungsorientierten, innovativen und erfolgreichen Events und Veranstaltungen verlangt. „Diese neuen Markterwartungen müssen die Mehrzwecksäle der Stadt Norderstedt erfüllen können, um als Veranstaltungsort weiterhin attraktiv zu bleiben“, so Pender. Dies gilt für Unternehmen genauso wie für die Verwaltung. Schließlich nimmt der Bürger die Möglichkeit zur online Teilnahme an den Ausschüssen wahr und möchte dies auch zukünftig tun. Nun muss ein ganzheitlicher Blick auf die Räumlichkeiten stattfinden, um langfristig den Veranstaltungsort TriBühne in Norderstedt zu sichern.


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