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Norderstedt | EUROPA

„Lebensmittel-online Bestellungen überflüssig!“

Norderstedt (em) „Zum Glück ist der online-Kauf bei Nahrungsmitteln bundesweit im Jahre 2019 trotz Steigerung gegenüber 2018 mit ca. 1,6 Milliarden Euro noch bescheiden gering gegenüber etwa 120 Milliarden Euro, die von den kleinen Einzelhändler wie z.B. Obsthändlern oder über die Supermarktlaufbänder rollen“, so der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek.

Aber das ist immer noch zu viel, der online Kauf für Lebensmittel sollte ganz verschwinden. Auch wenn die online-Bestellungen für Lebensmittel bisher vornehmlich in kleinen Geschäften getätigt werden, die dann die Waren regional ausliefern, die sehr geschätzten klassischen Verkaufsläden wissen schon, mit welchen knallharten Maßnahmen AMAZON und vergleichbare internationale IT-Konzerne sich den Markt erobern wollen. Es muss doch nicht so kommen wie z.B. bei Textilien, die in Deutschland zu fast 30 Prozent über online abgewickelt werden.

Über drei Milliarden Pakete pro Jahr werden innerhalb Deutschland für on-line Bestellungen verschickt.“ Zusätzlich zum Verpackungsmüll kommen die unzähligen Retouren und schaffen enorme Umweltprobleme, denn die Besteller senden nach Schätzung von Fachleuten jede sechste Bestellung zurück, im Jahre 2018 waren es etwa 280 Millionen Tourenpakete“, so Ritzek. Und die Umweltzerstörung und Ressourcenvernichtung wird noch verstärkt durch die Entsorgung riesiger Mengen von zurückgesendeten, neuwertigen Produkten, denn insbesondere die Billigware aus Fernost-Ländern ist nicht mehr verkaufbar. „ Besteller von online-Ware brauchen sich nicht in die Reihe der „Fridays-for-Future-Sympathisanten einzureihen, denn diese tragen mit ihrem Verhalten zu den Klimaproblemen bei. Auch müssten sie sich mitverantwortlich fühlen für die Stop- and Go-Fahrweise, die uns durch die ständig steigenden online-Paketzusteller mit Ihren Fahrzeugen auf unseren örtlichen Straßen aufgezwungen wird.

Online-Bestellungen können in Einzelfällen richtig und notwendig sein. „Aber reduzieren wir sie auf ein Mindestmaß, um auch unsere Ortszentren mit dem Einzelhandel zu erhalten und z.B. auch unseren Kindern das Erlebnis eines direkten Einkaufs, z.B. im Gemüsemarkt, zu schenken“, so Ritzek abschließend.

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