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Norderstedt | Europa

E-Batterieforschung für die Metropolregion fordern

Norderstedt (em) „Wenn sich die Landesregierung von Schleswig-Holstein Ende letzten Jahres zum Ziel gesetzt hat, das führende Bundesland bei der Wasserstoffantriebs-Entwicklung für Kraftfahrzeuge zu werden und der Bundeswirtschaftsminister Deutschland zur weltweit führenden Nation in dieser Antriebsart machen will, dann ist es konsequent, auch bei der Forschung, Entwicklung und dem Bau von E-Autobatterien eine führende Position zu entwickeln“, so der ehemalige Landtagsabgeordnete Manfred Ritzek.

Eine zukünftige E-Batterieproduktion in der Metropolregion könnte z.B. das neue Elektroautowerk von TESLA in der Brandenburger Grünheide sehr gut beliefern. Beste technische Universitäten in der Metropolregion, ein hohes zu entwickelndes Arbeitspotential in den großen Städten Hamburg, Norderstedt, Kiel und Lübeck z.B. und eine erstklassige Verkehrsinfrastruktur für nationale und internationale Märkte zeichnen die Metropolregion für diese zukunftsweisende Entwicklung aus. Und es gibt viel zu forschen und zu entwickeln. Da ist die immense Größe der E-Batterien, die viel zu lange Ladezeit, das enorm hohe Gewicht der E-Batterien, der viel zum hohe Preis bei Ersatz, die Frage des qualifizierten Receicling.

Die deutschen Autokonzerne sind dabei, die E-Autoentwicklung zu beschleunigen. „Deutschland muss und wird seine hervorragenden, weltmarkführenden Kenntnisse aus der klassischen Autoproduktion verantwortungsvoll transformieren auch für die E-Autotechnologie“, so Ritzek. Aber auch eine Optimierung der klassischen Autotechnologie wird bei einer Gesamtzahl von etwa 75 Millionen Fahrzeugen in Deutschland eine hohe Bedeutung behalten, denn mit jeder Entwicklung einer neuen Motorengeneration werden Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen deutlich reduziert. Es ist auch zu begrüßen, dass die Europäische Union grünes Licht gibt für die Schaffung einer Elektro-Batterie-Allianz für sieben Länder einschließlich Deutschland und diese Allianz zur Forschung, Entwicklung und zum Bau von Elektrobatterien mit gut drei Milliarden Euro unterstützt. „Denn heute werden etwa 80 % aller Elektrobatterien in Asien produziert, wobei China führend ist“, so Ritzek.

Aber auch ein immens großes Problem darf weder von Politikern noch von der Autoindustrie verschwiegen werden und es muss gelöst werden. Die Förderung der wertvollen Rohstoffe für die E-Batterien macht große Sorgen. Das sogenannte Lithiumdreieck an der Landesgrenze zwischen Chile, Bolivien und Argentinien wird bereits heute ohne Beachtung von Umweltstandards genutzt, ja ausgebeutet. Mensch, Landschaft und Tiere werden dort vertrieben bzw. vernichtet. Ein weiterer wichtiger Rohstoff für die E-Auto-Batterien ist der seltenen Rohstoff Kobalt, der teilweise unter menschenverachtenden Bedingungen in Afrika gewonnen wird. „Und es ist zu beachten, dass ein Großteil der CO2-Emissionen von E-Autos in der Lieferkette entsteht, also von der Rohstoffgewinnung bis zur sehr energieintensiven Herstellung, besonders der E-Batterien“, so Ritzek.

„Fragen Sie ganz aktuell beim Autokauf ihr Autohaus und und auch ihre Politiker nach deren Engagement für Forschung und Problemlösungen im Zusammenhang mit der E-Batterien-Produktion. Deren Antworten sind wichtig für eine E-Auto-Entscheidung“, so Ritzek abschließend.

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