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Norderstedt | Katrin Fedrowitz

Es stinkt – wenn Plastikmüll in der Biotonne landet

Norderstedt (em) Einigen Norderstedterinnen und Norderstedtern dürfte in den kommenden Wochen die Luft wegbleiben, wenn das Norderstedter Betriebsamt die Biomülltonne nicht mehr entleert. Hintergrund ist die jüngst geänderte Abfallsatzung der Stadt Norderstedt, die eine Null-Prozent Grenze für Fremdstoffe in der Biotonne vorsieht. Damit hat die Stadtvertretung auf Verschlechterung bei der Mülltrennung reagiert.

Die Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz begrüßt diese Änderung. „Vermeintlich kompostierbare Plastiktüten haben im Biomüll nichts zu suchen. In den Kompostieranlagen zersetzen sich die Tüten selbst unter optimalen Bedingungen zu nicht verwertbaren Stoffen oder viel zu langsam. Selbst die Verbrennung zur Energiegewinnung ist nachhaltiger.“

Dass die Mülltrennung noch nicht überall funktioniert erfährt Fedrowitz vor allem von Bewohnern von Mehrfamilienhäusern. „Die Menschen berichten mir, dass sie ihren getrennten Müll nicht mehr entsorgen können. Zu viele Nachbarn entsorgen ihren Abfall ungetrennt oder zusammen mit Altglas und Altpapier im Restmüll“, berichtet die Landtagsabgeordnete. Sogar Kleinmöbel seien so schon in den Sammelbehältern aufgetaucht.

Bei vielen Mitbürgerinnen und Mitbürgern führt das Fehlverhalten ihrer Nachbarn zu Frust. „Sie bleiben auf ihrem Abfall sitzen oder verzichten selbst auf Mülltrennung. Das kann aber keine Lösung sein.“ Katrin Fedrowitz appelliert an die Solidarität unter Nachbarn. Bei richtig durchgeführter Mülltrennung seien in der Regel ausreichend Kapazitäten für alle vorhanden.

Mülltrennung ist ein Baustein in der Klimaschutzpolitik. Durch die konsequente Nutzung der wird ein Maximum der recyclebaren Stoffe der Wiederverwendung zugeführt. Damit können wir den Abbau kostbarer Rohstoffe vermindern, anstelle weiterhin auf Kosten unserer Nachkommen zu leben. Aktuell werden jährlich sechzig Prozent mehr Ressourcen entnommen, als tatsächlich nachwachsen können. Zusätzlich spart Recycling schon jetzt rund drei Millionen Tonnen CO2. Auch hier ist Luft nach oben.

Fedrowitz ist sich sicher, dass durch Recycling auch die Norderstedter profitieren. „Spätestens am eigenen Geldbeutel werden die Menschen die Vorteile erkennen. Je weniger später nachsortiert werden muss, desto eher können auch Abfallgebühren sinken. Für Umwelt und jeden Einzelnen direkt also eine Win-Win-Situation!“ Dafür müssen aber alle am gleichen Strang ziehen und konsequent trennen.

Wer sich noch nicht sicher ist, kann sich über die richtige Mülltrennung auf der Homepage des Betriebsamtes Norderstedt informieren.

norderstedt Katrin Fedrowitz
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