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Norderstedt | Kriminalpräventiver Rat Stadt Norderstedt

Der Revolution Train - ein Erfolgsprojekt der Drogenprävention

Kreis Segeberg (em) Niemand wusste was diese innovative, interaktive Art der Drogenprävention in einem realen Zug für Reaktionen und Erkenntnisse bringen würde. Die Hauptakteure in der Organisation für dieses Projekt, Jürgen Schlichting von der Kreisverkehrswacht Bad Segeberg und Wolfgang Banse vom Kriminalpräventiven Rat der Stadt Norderstedt waren aber überzeugt, dass dieser „Revolution-Train“ der richtige Schritt in eine breiter aufgestellte, vielfältigere und nachhaltigere Drogenpräventionsarbeit in unserem Land, unserem Kreis und unseren Städten sein wird.

Trotz viel Gegenwind aus Richtung Landesregierung und auch der Landesstelle für Suchtberatung in Schleswig-Holstein, die dieses Projekt als nicht zeitgemäß, zu teuer und auf Abschreckung zielend, abgelehnt und eine Beteiligung zum Beispiel der Polizei oder den Suchtberatungsstellen untersagt haben, konnten die beiden Organisatoren, die politischen Parteien, die Verwaltungen und vor allem fast alle Schulen im Kreis und in den Städten von dem Konzept überzeugen, sodass der Zug nach zweijähriger Vorbereitungszeit, bedingt auch durch die Corona -Pandemie, im Kreis Segeberg, speziell in Norderstedt, Bad Segeberg und in Bad Bramstedt sowie einen Tag auch in Neumünster, einlaufen konnte.
Ca, 3700 Schüler, und ca. 500 Eltern mit ihren Kindern an den Familientagen, haben den Zug besucht, um sich auf diese interaktive Art und Weise in Sachen Drogenprävention zu informieren.
Was vorher sicher niemand wusste, außer den Organisatoren vielleicht, war, dass sich knapp 90 % der Besucher gut informiert fühlten. Die Art und Weise durch die Darstellung einer wahren Lebensgeschichte in dem Zug mit fortlaufender Moderation und Interaktion sowie der Vor- und Nachbereitung an den Schulen wurde ebenso mit sehr gut und gut bezeichnet.
Von den Lehrern wurde folgende Begriffe für die Bewertung des Projektes genutzt:
Schülernahes Projekt, gute thematische Aufarbeitung, passend für die Altersgruppe, Schüler waren gefesselt, beeindruckend.
Die Meinung der Schüler über das Projekt war genauso positiv:

• 75,08 % der Befragten haben den Zug mit der Note 1 oder 2 bewertet.
• Über 76 % der Befragten würden das Programm weiterempfehlen.
• Über 85 % der Befragten, die bereits ein anderes Präventionsprogramm besucht haben, gaben an, dass sie im REVOLUTION TRAIN zusätzliche Informationen erhalten hätten.

Einen gebührenden Abschluss für das Jahr 2021 fand das Projekt „Revolution Train“ am 3.3.2022 im Restaurant „Am Ihlsee“. Diese Veranstaltung wurde moderiert von Herrn Banse vom KPR, der zu allererst allen Beteiligten und Unterstützern aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft dankte.

Weiterhin dankte er den Moderatoren, und natürlich den Protagonisten des „Revolution Trains“ Pavel Toma und Patricia Jonson, die extra zu dieser Veranstaltung aus Prag noch Bad Segeberg gekommen sind. Damit waren auch die „5 Säulen“ die Herr Banse bildhaft darstellte, genannt, die diesem Projekt, trotz Gegenwind, den Halt gegeben haben.
Landrat Schröder ließ mit seiner Eröffnungsrede erkennen, dass er sehr positiv hinter dem Projekt steht. Anschließend meldeten sich Oberbürgermeisterin Roeder, Norderstedt, Bürgermeister Köppen, Bad Segeberg und der Präsident der Landesverkehrswacht S-H Herr Kumbartzky zu Wort, allesamt sehr positiv.

Ein Dank für die Unterstützung übergab Pawel Toma eine Dankesurkunde an die anwesenden Vertreter der Städte und Gemeinden, also an all diejenigen, die auf der Entscheidungsebene mit dem Projekt „Revolution-Train“ befasst waren und dieses Projekt unterstützt und vorangebracht haben.
Ausgezeichnet wurden vor Ort:

• OB Frau Roeder
• Kreis Segeberg der Landrat Schröder
• Bürgermeister Köppen
• Herr Hartstock Amt-Trave-Land
• Herr Polzin Amt-Bad-Bramstedt-Land
• Herr Schulz Amt Leezen
• Herr Wrage Amt Boostedt-Rickling

Im Rahmen des schulischen Nachbearbeitungsprogramms für die Schüler/innen wurde ein Ideenwettbewerb für teilnehmende Schulen ausgelobt mit jeweils einem 1.und zwei 2.Preisen.
1.Preis = 500 € und 2.Preis =250 €, jeweils für die Klassenkasse.
Den anwesenden Abordnungen der jeweiligen Schulen wurden von Oberbürgermeisterin Frau Roeder zusammen mit der Stadtpräsidentin der Stadt Norderstedt, Frau Oehme, für die drei Schulen aus Norderstedt und von Bürgermeister Köppen der Stadt Bad Segeberg für die Segeberger Schulen, die Preise für ihre ausgezeichnete Arbeiten, in den unterschiedlichsten Formen, zum Thema „Was macht Dich stark gegen Drogen“ überreicht.

1. Preis für SE R-H-Schule Trappenkamp
2. Preise an die Dahlmannschule-Bad Segeberg und Poul-Due-Jensen-Schule- Wahlstedt

1. Preis NO Gymnasium Harksheide
2. Preise an die Gemeinschaftsschule Harksheide und dem BBZ Norderstedt

Nicht nur diese Abschlussveranstaltung, in einem sehr würdigen Rahmen, haben gezeigt, dass dieses Projekt wiederholt werden muss und wiederholt werden wird. Der „Revolution Train“ wird wieder nach Schleswig-Holstein kommen, zumal schon jetzt Schulen und Verwaltungen vieler Städte und Gemeinden nicht nur im Kreis Segeberg, sondern in Ganz Schleswig-Holstein Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert haben.

Foto: Wolfgang Banse

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