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Norderstedt | NORDGATE

€ Übers NORDGATE bis nach Kopenhagen (Fotogalerie)

Hamburg (kk) Vor 120 Gästen aus Wirtschaft und Politik referierte Lene Espersen, ehemalige dänische Außen- und Wirtschaftsministerin, über Kooperationen in der Metropolregion Kopenhagen/Malmö im Alt-Hamburger Bürgerhaus. Eingeladen hatte die Städtekooperation NORDGATE, um über die Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg im Vergleich zu anderen Metropolen zu sprechen.

Lene Espersen überzeugte mit Charme und Sachverstand bei ihrem auf Englisch gehaltenen Vortrag über die Entwicklungen ihrer Heimatstadt Kopenhagen. „Ob ein Däne in Schweden arbeitet oder umgekehrt, ist bei uns gar keine Frage. Das ist auch steuerlich geregelt und für keines der Länder ein Nachteil“, so Espersen über die grenzübergreifenden Arbeitsplätze in Malmö und Kopenhagen. „Die Stadtentwickler stellen sich darauf ein, dass Kopenhagen von 2010 bis 2025 um 100.000 Einwohner wächst. Das geht nur in Kooperation mit den Umlandgemeinden“, machte Espersen deutlich. In fünf Entwicklungskorridoren, ähnlich Fingern, entstünden westlich von Kopenhagen neue Wohnquartiere, von denen aus die Hauptstadt in 30 Minuten per Bahn erreichbar sei.

Einmalige Chance
„Der Metropolregion Hamburg hat heute die einmalige Chance, sich durch die Fehmarnbelt- Querung mit der wachsenden Metropolregion Kopenhagen-Malmö zu verbinden“, sagte Espersen, die heute Vorsitzende des „Baltic Development Forums“ ist. Die anschließende Podiumsdiskussion griff diesen Gedanken unterschiedlich auf. Schleswig-Holsteins Staatssekretär Dr. Frank Nägele benannte verkehrsstrukturelle Herausforderungen in der Metropolregion: „Die Herausforderung liegt darin, dass der größte Arbeitgeber Schleswig- Holsteins der Hamburger Hafen ist. Dabei beobachten wir, dass der individuelle Verkehr weiter zunimmt.“

Gemeinsam wirken, Eigenständigkeit erhalten
Für das NORDGATE benannte Norderstedts Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote die Gründe der Kooperation, die 2008 gestartet wurde, um den ansiedlungsinteressierten Unternehmen für die Region entlang der A7 einen Ansprechpartner zu bieten. Heute bilden die Städte Neumünster, Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg, Quickborn und Norderstedt die zweitgrößte Wirtschaftsregion in Schleswig-Holstein. Die Zusammenarbeit und die Ansiedlungserfolge geben den sechs Partnern Recht – und dennoch bleibt jeder eigenständig. „Wir dürfen die regionale Identität nicht aus den Augen verlieren“, sagte Grote auf die Frage nach der Idee „Nordstaat“. Zusammenarbeit sei richtig, Zusammenlegung nicht immer hilfreich.

Ein Ansprechpartner
Um erfolgreich wirtschaften zu können, sollte es aber schon heute mehr Zusammenarbeit zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein geben. Immer wieder stoße man an bürokratische Grenzen. „Ein Ansprechpartner, so wie NORDGATE es vormacht, hilft den Unternehmen effizient zu arbeiten“, sagte Dr. Klaus- Dieter Rosenbach, Technischer Vorstand der Jungheinrich AG. Diesen Gedanken unterstützte auch Dirk Aagaard, Vorstand akquinet, ein IT-Unternehmen mit 300 Mitarbeitern in Hamburg und 200 weiteren im Umland. Er forderte allerdings auch bessere Verkehrsanbindungen für Pendler.

Gewachsene Kooperation
Nach Vortrag und Podiumsrunde gab es intensive Gespräche der Gäste untereinander. Das 1686 erbaute, traditionsreiche Kaufmannshaus in der Hamburger Deichstraße bot dafür den perfekten Rahmen. Die Norddeutschen Kaufmannsgespräche sind ein Veranstaltungsformat der Wirtschaftszeitung NordWirtschaft, mit dem Ziel, die Wirtschaftsakteure in der Metropolregion Hamburg miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Gäste und Lene Espersen nahmen den Eindruck einer gewachsenen Kooperation NORDGATE mit – zu dem wieder einmal auch die einheitlichen grünen Tücher und Krawatten beitrugen. Bereits bei der Begrüßung brachte es Marc-Mario Bertermann, NORDGATE-Partner und Geschäftsführer der EGNO Entwicklungsgesellschaft Norderstedt, auf den Punkt: „Eine Metropolregion ist nur so stark, so stark die einzelnen Partner sind und so gut sie es verstehen, ihre Stärken vertrauensvoll zu bündeln.“

www.nordgate.de
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Entwicklungsgesellschaft Norderstedt mbH
EGNO
Rathausallee 64 - 66
22846 Norderstedt
Tel.: 040 - 535 406 20
info (at) egno.de
www.egno.de
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