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Norderstedt | Patrick Pender

Schüler für die digitale Gesellschaft fit machen

Norderstedt (em) Bei der ersten größeren Podiumsdiskussion zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 8. Mai 2022 sprachen der CDU-Landtagskandidat für Norderstedt Patrick Pender mit dem SPD-Spitzenkandidaten Thomas Losse-Müller in den Neumünsteraner Holstenhallen zur Zukunft der Bildungspolitik im Lande.

Eingeladen hatte die Landesschülervertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein. Neben der CDU und SPD nahmen auch die Grünen mit Finn Petersen an der knapp zweistündigen Debatte teil. Im Vordergrund der Veranstaltung stand dabei die derzeitige Situation an den Schulen und welche Lehren die Politik aus dieser Zeit zieht. Trotz der enormen Digitalisierungsoffensive durch die Landesregierung in der Corona-Krise wurde von den fragenden Schülern dabei schonungslos der verbleibende Nachholbedarf offengelegt. Während des leidenschaftlichen Schlagabtausches zwischen der CDU und SPD auf dem Podium verlangten die Vertreter des Landesschülerparlaments zunehmend nach konkreten Antworten, wofür sich die Kandidaten in Zukunft einsetzen wollen. Auf die Frage, wie eine bessere Förderung der eigenen Stärken im Bildungsweg erfolgen kann, nannte der CDU-Politiker Pender daher auch ganz direkt Punkte aus dem Wahlprogramm seiner Partei: „Wir wollen individuelle Bildungswege ermöglichen. Gemeinschaftsschulen sollen ab Jahrgangsstufe 7 in den Kernfächern, Sprachen und Naturwissenschaften sowie ab Klasse 9 abschlussbezogene Lerngruppen oder Klassen einrichten können“, so Pender.

Auch wurde die Erwartung an die drei Politiker gestellt, wie eine bessere Vorbereitung auf die digitale Gesellschaft aussähe. Die Digitalisierung mache es erforderlich, dass auch in der Schule Informatik endlich ein eigenständiges Fach wird. Gerade die CDU Schleswig-Holstein hat sich in den vergangenen Jahren für die Einführung des verpflichtenden Informatikunterrichts stark gemacht. Der CDU-Landtagskandidat Patrick Pender hob bei diesem Punkt hervor, dass die Schule der Zukunft ein attraktiver Lebens- und Lernort sein muss, in dem Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeit bestmöglich entwickeln und auf die Zukunft in der digitalen Welt technisch und pädagogisch optimal vorbereitet werden. „Schließlich sollt ihr nicht bloß für die Schule, sondern für das Leben lernen“, so der CDU-Politiker.

Entscheidend ist dabei, dass eine moderne und digitale Unterrichtsgestaltung selbstverständlich wird. Nach Meinung der CDU sollen Schulbücher bis 2025 durch E-Books und digitale Medien ersetzt werden. Durch die Anmerkungen der Schüler zeigten sich aber auch die großen Unterschiede in der Nutzung der angebotenen Medien im Land ab. „Die beste Ausstattung im Klassenraum bringt uns nichts, wenn sie die Lehrer gar nicht anwenden“, regte ein Schüler frustriert an. „Eine nachhaltige Kultur der Digitalität an Schulen vor Ort gelingt nur mit den Lehrern“, bekräftigte Pender und betonte, dass die CDU daher für die Einführung der Pflichtmodule „Digitaler Unterricht“ und „Medienbildung“ in der Lehrkraftausbildung wirbt. Die Schule der Zukunft wird schließlich immer mehr von digitalen Abläufen geprägt sein.
Einig waren sich alle drei Politiker darin, dass möglichst viele Schüler auch von ihrem Wahlrecht ab 16 Jahren gebraucht machen und bei der Landtagswahl am 8. Mai 2022 in ihrem Interesse die Stimme abgeben.

Foto: CDU-Landtagskandidat für Norderstedt Patrick Pender im Gespräch mit der Landesschülervertretung der Gemeinschaftsschulen in Schleswig-Holstein ©Bild: Jerik Sammler

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