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Norderstedt | SPD

Einhundert Prozent für Katrin Fedrowitz

Norderstedt (em) Ein besseres Ergebnis war nicht möglich. Alle 27 Delegierten der Wahlkreiskonferenz am 26. August im Norderstedter Festsaal am Falkenberg stimmten für die einzige Bewerberin. Die Sozialdemokraten werden mit Katrin Fedrowitz im Wahlkreis Norderstedt in die Landtagswahl ziehen.

Dass der Wahlkreis die Nummer 27 trägt ist natürlich Zufall – kann aber auch als Glückszahl der Norderstedter Kommunalpolitikerin gewertet werden. Zu den ersten Gratulanten gehörte Thomas Losse-Müller, designierter Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2022.

Katrin Fedrowitz ist Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Norderstedt und des Kreisverbands Segeberg und aktive Kommunalpolitikerin. In ihrer Vorstellungsrede verwies sie darauf, dass sie darüber hinaus über Erfahrungen als Landtagsabgeordnete verfüge. 2016 war sie als Nachrückerin über die Landesliste in das Parlament eingezogen. Für 17 Monate bearbeitete sie dort die Bereiche Wirtschaft, Mittelstand, Handwerk, Zusammenarbeit mit Hamburg, Jagdpolitik und Eine-Welt-Politik. Dabei lernte sie auch Thomas Losse-Müller kennen, der als Chef der Staatskanzlei ein enger Vertrauter von Ministerpräsident Torsten Albig war. „Ich habe ihn als sehr kompetenten und nahbaren Politiker erlebt“, beschreibt die Kandidatin ihren Eindruck. „Mit ihm können wir die Menschen im Land erreichen und uns im Verhältnis zu den anderen Parteien neue Regierungsoptionen eröffnen.“ Eine Neuauflage von Jamaika müsse verhindert werden.

Ihre zukünftigen Arbeitsfelder sieht Katrin Fedrowitz in den Bereichen Sport und Justiz. Die stellvertretende Vorsitzende eines Schützenvereins will sich für größere Wertschätzung der ehrenamtlichen Tätigkeiten der Vorstände in den Vereinen einsetzen. Die Büroleiterin einer Anwaltskanzlei fordert mehr Personal für die Gerichte: „Die Gerichte sind auch Dienstleister für die Menschen. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch auf eine zeitgerechte Bearbeitung ihrer Anliegen.“

Thomas Losse-Müller hatte die Versammlung mit einem Grußwort auf die Landtagswahl eingestimmt. „Die SPD ist die einzige Partei, die Zusammenhalt organisieren kann“, beschrieb er die Rolle der Sozialdemokratie. Als aktuelles Beispiel führte er die Klimapolitik an. Der Ausbau der Lademöglichkeiten für Elektromobilität sei eine klassische Aufgabe für staatliche Infrastrukturpolitik. „Dafür brauchen wir einen Staat, der das auch kann“, forderte der Spitzenkandidat.

Katrin Fedrowitz ist optimistisch, den Wahlkreis 2022 direkt zu gewinnen. Zum Wahlkreis 27 gehören neben der Stadt Norderstedt auch die Nachbargemeinde Tangstedt und die Gemeinden Kattendorf, Kisdorf, Oersdorf, Wakendorf II und Winsen aus dem Amt Kisdorf.

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