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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Klimaschutz lohnt sich für alle

Norderstedt (em) Für Norderstedterinnen und Norderstedter gibt es viele Unterstützungsangebote, um etwas für den Klimaschutz zu tun. Ein besonders wichtiges Handlungsfeld ist die energetische Sanierung von Gebäuden, welche die Stadt Norderstedt seit 2009 mit ihrem Programm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“ fördert ( www.norderstedt.de/klimaschutz ).

Eine Wärmedämmung an Außenwänden, Dächern und Kellern sowie der Einbau neuer Fenster senkt die Energiekosten erheblich und wird bei älteren Häusern mit bis zu vier Wohneinheiten von der Stadt finanziell belohnt. Dabei gibt es für den Einsatz besonders umweltfreundlicher Dämmstoffe noch mehr Geld.

Voraussetzung zum Erhalt der attraktiven Zuschüsse ist ein Energiegutachten nach dem Standard des Bundesamtes für Wirtschaft (BAFA), welches das BAFA mit 80 Prozent bezuschusst. Diese Vor-Ort-Beratung liefert eine umfassende Übersicht über die technischen Möglichkeiten für die Sanierung der Immobilie, deren Kosten und die Wirtschaftlichkeit der einzelnen Maßnahmen. Sie dient zugleich der Qualitätssicherung. Das Gutachten informiert auch über die staatlichen Fördermöglichkeiten durch die KfW ( www.kfw.de ), die vorrangig in Anspruch zu nehmen sind. Werden jedoch besonders umwelt- und gesundheitsverträgliche Dämmstoffe eingesetzt, sind beide Förderungen kombinierbar.

Seit Januar 2020 besteht außer den höheren Zuschüssen der KfW und einer Förderung durch die Stadt Norderstedt, alternativ die Möglichkeit, die Sanierungs¬ma߬nahmen nach §35c des Einkommenssteuergesetzes steuerlich geltend zu machen. Dies kann gerade bei umfassenden Sanierungen finanziell noch attraktiver sein.

Möglicherweise steht für die Immobilie in naher Zukunft die Sanierung der Heizungsanlage an. Diese Maßnahme ist in der Regel sehr wirtschaftlich und sollte möglichst immer im Zusammenklang mit Verbesserungen an der Gebäudehülle betrachtet werden.

Durch die neue Klimaschutz-Förderung des Landes Schleswig-Holstein können jetzt noch mehr Menschen in den Genuss von finanziellen Anreizen kommen ( www.schleswig-holstein.de/klimaschutz ): Investitionen für einen klimaschonenden Lebensstil und in die Nutzung erneuerbarer Energiequellen unterstützt das Land nunmehr unbürokratisch und schnell. Mit insgesamt 3,6 Millionen Euro werden der Kauf von Lastenfahrrädern, die Errichtung eines Ladepunktes zur Ladung von Elektrofahrzeugen (Wallbox), Stromspeicher, Photovoltaik-Balkonanlagen, Solarthermieanlagen, die Installation einer Heizungsanlage, die mit erneuerbaren Energien betrieben wird, der Anschluss an ein Fernwärmenetz, die Errichtung eines Gründaches und Regenwasserzisternen gefördert. Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, die ihren Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein haben. Pro Person ist nur ein Antrag für dieselbe Maßnahme möglich, aber jede Person kann alle neun Förderkategorien nutzen.

Pro Maßnahme gibt es in den meisten Kategorien einen Zuschuss von 500 Euro beziehungsweise 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Kaufbelege ab dem Jahr 2020 können für die Förderung eingereicht werden. Die Nachfrage ist groß, schnelles Handeln sichert den Erfolg. Alle Informationen, auch zum online-Antragsverfahren, finden sich unter www.schleswig-holstein.de/klimaschutz im Internet.

Einstiegsberatungen für den Klimaschutz rund um das Thema Wohnen liefert die Verbraucherzentrale (www.verbraucherzentrale.sh/energieberatung.) Die kostenfreien Einstiegsberatungen der Verbraucherzentrale Norderstedt finden wegen der Corona-Pandemie derzeit telefonisch statt und sind unter der Tel.: 0 40 / 523 84 55 buchbar.

Für Auskünfte zu den technischen Voraussetzungen der PV-Balkonanlagen und den Anschluss des eigenen Hauses an die Fernwärme, stehen Mitarbeitende der Stadtwerke Norderstedt in ihrem TechnikCenter und telefonisch unter der Tel.: 0 40 / 521 04 4040 als Ansprechpartner zur Verfügung.

Alle Informationen zum Norderstedter Förderprogramm Wärmeschutz im Gebäudebestand finden sich unter www.norderstedt.de/klimaschutz. Persönliche Fragen zum Förderprogramm beantwortet auch: Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt, Stephanie Remstedt, Tel.: 0 40 / 535 95 542

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Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Tel.: 040 - 535 95 - 0
E-Mail: info (at) norderstedt.de
Web: www.norderstedt.de
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