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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Infektionsschutzmaßnahmen bei Hempels greifen

Norderstedt (em) Auch in den schwierigen Corona-Zeiten ist das Norderstedter Gebrauchtwarenhaus Hempels weiterhin für alle Kundinnen und Kunden erreichbar. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen, die dazu dienen, Mitarbeitende und Kundinnen und Kunden gleichermaßen vor einer möglichen COVID-19-Infektion zu schützen, gelten beim Gebrauchtwarenhaus Sonderregeln, die dazu führen, dass Abgabe und Verkauf von Waren momentan nur zu bestimmten Zeiten erfolgen können.

„Wir haben uns mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie intensiv damit auseinandergesetzt, wie dieses Gebrauchtwarenhaus weiterhin betrieben werden kann. Wichtig war und ist, dass wirklich allen, die hier arbeiten oder einkaufen, ein Höchstmaß an Schutz geboten wird. Das bedeutet natürlich auch, dass gewisse Änderungen in den Arbeitsabläufen notwendig sind“, sagt André Klinger, Betriebsleiter bei Hempels. Einige der Änderungen seien, obwohl sie schon länger bestehen, noch nicht allen Bürgern bekannt, was zu Irritationen führt. „Die Warenannahme ist zum Beispiel nicht geschlossen, wie manche Bürgerinnen und Bürger vermutet haben. Wir haben die Zeitfenster lediglich ändern müssen, damit unser Hygienekonzept und die Logistik dauerhaft funktionieren“, sagt Klinger.

Momentan arbeitet Hempels mit einem Intervall-Modell. Das bedeutet: Die Annahme und der Verkauf von Waren finden zu abwechselnden Zeiten statt. Die Warenannahme ist jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr für alle Kundinnen und Kunden geöffnet, der Verkauf von Waren findet im Anschluss daran von Montag bis Freitag jeweils von 13 bis 18 Uhr statt. Am Sonnabend bleibt das Gebrauchtwarenhaus aus technischen Gründen geschlossen.

„Wer außerhalb der Warenannahme-Zeiten Bekleidung abgeben möchte, hat die Möglichkeit, saubere und noch verkaufsfähige Textilien in die vor dem Verwaltungsgebäude stehenden Hempels-Container einzuwerfen. Eine Abgabe rund um die Uhr ist damit für Textilien weiterhin möglich“, sagt Marktleiter Carsten Loock. Ein weiterer Vorteil: Mit dem Einsatz der Container wird die Zahl der Kundenkontakte in der Warenannahme reduziert und damit auch das Infektionsrisiko.

„Alle angenommenen Waren werden bei uns in einem Quarantänebereich einen Tag lang zwischengelagert. Erst nach der Quarantänezeit werden die Waren unter Einhaltung der vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen von den Mitarbeitenden gesichtet, sortiert und verarbeitet“, sagt Loock. Das Verräumen der neuen Waren in den Verkaufsraum erfolge in genau der Zeit, in der dort kein Publikumsverkehr bestehe. Hierdurch werde das Infektionsrisiko zusätzlich niedrig gehalten.

Die Quarantänemaßnahmen haben aber zur Folge, dass das Lager über weniger Kapazitäten als sonst verfügt. „Das Lager steht oft voll mit neuen Waren, es kann aber aufgrund der erforderlichen Quarantäneregeln nicht im sonst gewohnten Tempo abgearbeitet werden“, sagt Loock. „Wir brauchen also Zeitfenster, um ein Überlaufen des Lagers zu verhindern“.

Die derzeitigen Kundenzahlen bestätigten das volle Vertrauen in das Hempels-Hygienekonzept und dessen Einhaltung. Eine Änderung der Öffnungszeiten wäre nicht derzeit sinnig. „Eine uneingeschränkte Öffnung ist angesichts der aktuellen Lage für uns nicht verantwortbar und auch personell nicht umsetzbar“, sagt Klinger.

Das Hempels-Team will die hohen Sicherheitsstandards beibehalten. Diese beinhalten unter anderem, dass die Einkaufskörbe etwa nach jedem Gebrauch vom Hempels-Team desinfiziert werden. Von Kunden häufig berührte Oberflächen und die „Bezahl“-Kisten werden ebenfalls regelmäßig mit Desinfektionsmittel gereinigt. An dem ec-Kartenterminal an der Kasse findet zudem eine regelmäßige Desinfektion statt. Eine Überwachung der Ein- und Ausgangswege des Verkaufsbereiches erfolgt mittels externer Sicherheitskräfte, die als Kontrollkräfte für die Kundensteuerung und zudem bei der Desinfektion der Einkaufskörbe im Einsatz sind. Zusätzlich sind zwei Mitarbeitende dauerhaft als Hygiene- und Kontrollkräfte abgestellt. Die Einlasskontrolle bei der Warenannahme wird in den Annahmezeiten über die Hempels-Mitarbeitenden gesteuert.

„Was wir leider feststellen müssen, ist, dass die Abstandsregeln von manchen Kunden nicht oder nur sehr unzureichend eingehalten werden, daher klären wir auf und weisen auf die Einhaltung der Regeln hin. Wir alle sind sehr bemüht, das Risiko einer Ansteckung so gering wie möglich zu halten. Dafür sind aber Mithilfe, Eigenverantwortung und Rücksichtnahme jedes Einzelnen notwendig“, sagt Klinger und appelliert an die Menschen: „Halten Sie bitte auch bei uns die Sicherheitsabstände ein und tragen Sie ihren Nasen-Mund-Schutz. Zu ihrem eigenen Wohl!“

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