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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Kooperation mit dem WZV endet zum Jahresende

Norderstedt (em) Der Wegezweckverband (WZV) des Kreises Segeberg und die Stadt Norderstedt haben sich trotz intensiver Verhandlungen nicht über den von der Stadt angestrebten Kauf des Recyclinghofes an der Norderstedter Oststraße verständigen können. Mithin wird die Kooperation zwischen der Stadt und dem WZV in puncto Recyclinghof zum 31. Dezember 2020 beendet.

Die Stadt errichtet, auf Basis eines mit großer Mehrheit von der Norderstedter Stadtvertretung gefassten Beschlusses, auf dem Bauhofgelände an der Friedrich-Ebert-Straße einen eigenen Wertstoffhof. Die Genehmigung dafür liegt vor; die Einrichtung für Norderstedterinnen und Norderstedter soll – zunächst in provisorischer Form – am 4. Januar 2021 den Betrieb aufnehmen.

WZV-Verbandsvorsteher Peter Axmann hatte Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder jüngst mitgeteilt, dass aus WZV-Sicht der von der Stadt angestrebte kurzfristige Kauf des Recyclinghofes an der Oststraße mit der Position des Verbands unvereinbar sei. Dies gelte mindestens bis 2023. „Wir müssen feststellen, dass der Versuch, eine kooperative Lösung zu finden, gescheitert ist“, sagte die Oberbürgermeisterin. Elke Christina Roeder bekräftigte das Interesse der Stadt, die Einrichtung an der Oststraße zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. Die Norderstedter Politik wurde durch die Verwaltungsleiterin über das endgültige Scheitern der Verhandlungen informiert.

Bereits seit Jahren sieht sich die Stadt in einem Dauerstreit mit dem WZV hinsichtlich der Finanzierung des Recyclinghofes. Unter anderem wurden von Norderstedter Seite wiederholt fehlende Jahresabschlussrechnungen des Recyclinghofes bemängelt. Um einen sauberen Schlussstrich ziehen zu können, hatte die Stadt dem WZV ein auch nach Ansicht unabhängiger Fachleute attraktives Kaufangebot gemacht. Dies war zuvor vom Norderstedter Hauptausschuss so beschlossen worden. Vorangegangen waren ausführliche, mehrmonatige Verhandlungen zu einer möglichen Kooperationsverlängerung und zu möglichen Pachtmodellen, in denen es zu keiner Einigung kam.

Die Norderstedterinnen und Norderstedter können alles, was sie bislang an der Oststraße abgegeben haben, in Zukunft auf dem Norderstedter Wertstoffhof abgeben. Die Stadt geht davon aus, dass der WZV seine Einrichtung weiter betreiben wird. Gutscheine der Stadt (Sperrmüll, Strauchgut) können ab Januar 2020 ausschließlich auf dem Wertstoffhof an der Friedrich-Ebert-Straße eingelöst werden.

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