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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Aktion „Gegen Gewalt gibt es Lösungen“ wird fortgesetzt

Norderstedt (em) Erst am 14. Februar haben viele Paare den Valentinstag gefeiert: Ein Tag ganz im Zeichen der Harmonie und Fürsorge. Nicht jede Partnerschaft ist jedoch immer so romantisch, wie es das „Fest der Liebe“ vermittelt: Häusliche Gewalt kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor – auch in Norderstedt. Vom 23. Februar an hängen im Norderstedter Stadtgebiet daher erneut Informationsplakate an Bushaltestellen, die Auswege aus der häuslichen Gewaltspirale aufzeigen.

Zuletzt waren die Plakate im November anlässlich des „Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen“ an vielen Bushaltestellen im Stadtgebiet zu sehen. Die Gleichstellungsstelle der Stadt Norderstedt hatte in Zusammenarbeit mit dem FrauenNetz Norderstedt drei Plakate entworfen, die jeweils mit einer kurzen Bildergeschichte auf das bundesweite Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam machen. Die Plakatierung erfolgt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Norderstedt.

„Viele Menschen und Partnerschaften sind weiterhin auch durch die Corona-Pandemie stark belastet. Daher ist es wichtig, immer wieder zu zeigen, wo es Hilfe gibt, wenn in den eigenen vier Wänden Streitigkeiten eskalieren und es zu körperlicher oder psychischer Partnergewalt kommt“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Norderstedt, Claudia Meyer. „Wir hoffen daher, mit den Plakaten einmal mehr Menschen zu erreichen, die selbst Hilfe suchen, aber auch Menschen, die in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis etwas mitbekommen und sich nicht trauen, direkt einzugreifen.“ Sie erlebe in ihrer Arbeit immer wieder, dass zu wenige Menschen das Hilfetelefon kennen.

Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 08000 116 016 kostenlos erreichbar, es berät in 17 verschiedenen Sprachen inklusive Gebärdensprache über den Tess-Relay-Dienst. Auch online und anonym können Betroffene sowie Nachbarn, Freunde oder Verwandte die Unterstützung des Hilfetelefons im Internet unter www.hilfetelefon.de nutzen.
Auf Wunsch vermittelt das Hilfetelefon auch an die Frauenberatungsstelle oder das Frauenhaus vor Ort.

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