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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Neuer Kunstpreis für Norderstedt: „1. Norderstedter Trude“

Norderstedt (em) Die Stadt Norderstedt setzt Zeichen, um auch in Krisenzeiten Kulturschaffenden eine Bühne zu geben. Zum ersten Mal wird deshalb am 21. August 2021 der Kunstpreis „Norderstedter Trude“ ausgerufen. „Wir möchten den Menschen damit Hoffnung und Mut machen“, sagt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder. Für alle Norderstedterinnen und Norderstedter, und für alle, die sich mit der Stadt verbunden fühlen, besteht unter Berücksichtigung der dann aktuellen Infektionslage die Möglichkeit, an der Veranstaltung teilnehmen.

Entweder als Kunstschaffende oder aber als Zuschauende. Ob Künstlerinnen oder Künstler, Schulen ab Oberstufenklassen, Vereine oder Einrichtungen: Alle Menschen in Norderstedt sind aufgerufen, sich mit ihren Projektideen bis zum 30. Juni anzumelden. Die besten Ideen werden dann am 21. August direkt auf dem Rathausmarkt umgesetzt. „Eine tolle Aktion, die zeigen kann, dass aus Krisen etwas ganz Neues hervorgehen kann“, sagt Anette Reinders, Erste Stadträtin und für Kultur zuständige Dezernentin.

„Wir hoffen, dass wir den Menschen vorsichtig ein Stück Normalität wiedergeben können, indem wir unter Berücksichtigung der Schutzvorgaben kulturelle Veranstaltungen im Freien schrittweise ermöglichen. Dies kann nur dann gelingen, wenn sich auch die Menschen in unserer Stadt vorsichtig und vorbildlich verhalten und die Schutzbestimmungen beachten“, sagt Dieter Powitz, Leiter des Amtes für Kultur und Bildung der Stadt Norderstedt. „Es hängt von jedem Einzelnen ab, ob und wie schnell wir der Kultur, die so viele Menschen vermissen, wieder den Weg zurück in unseren Alltag ebnen können“, sagt der Amtsleiter.

Die „Norderstedter Trude“ ist in Kooperation von den beiden Künstlerinnen Gudrun Pöpperling und Anke Redeker sowie dem Amt für Bildung und Kultur der Stadt Norderstedt ins Leben gerufen worden. Rund um den Brunnen der „Regentrude“, die Namenspatin für den innovativen Kunstpreis ist, sollen sich, sofern die Corona-Lage es erlaubt und unter Beachtung von Hygieneschutzvorgaben, am 21. August von 10 bis 16 Uhr Kunstschaffende treffen und in der Öffentlichkeit ihre Kunstwerke vollenden und präsentieren. Der Rathausmarkt wird dadurch zu einem Kunstforum, wo ein kreativer Austausch zwischen Künstlern und Betrachtern erfolgen kann.

„Wir wollen die Mitte der Stadt wieder zum Leben erwecken“, sagen Gudrun Pöpperling und Anke Redeker vom Organisationsteam. Ihre Idee ist es, mit dem Kunstpreis aus dem Rathausmarkt einen Ort zu machen, an dem sich die Bürgerinnen und Bürger verantwortungsvoll begegnen und sich austauschen können. Er soll ein Ort zum Verweilen sein – natürlich vorausgesetzt, dass die aktuelle Corona-Infektionslage dies auch zulässt. Bis zu 44 Kunstschaffende können dann am Tag der Veranstaltung für den Kunstpreis auf dem Rathausmarkt antreten. Mit dieser Begrenzung wird sichergestellt, dass die Teilnehmenden ausreichend Platz zum Arbeiten erhalten und die Abstandsregeln eingehalten werden können. Der Fantasie der Kunstwerke sind keine Grenzen gesetzt: Von Malerei, Objekten, Collagen über Installationen ist alles erlaubt. Ausgeschlossen sind lediglich fotografische und filmische Arbeiten.

Auch das Thema ist offen. Wer möchte, kann Bezug zu Norderstedt nehmen oder sich spontan vor Ort inspirieren lassen. Am Abschluss des Tages von 17 bis 18 Uhr entscheidet eine unabhängige Jury über die Preisvergabe. Norderstedts Erste Stadträtin Anette Reinders freut sich als Vorsitzende des Kuratorenteams auf das Event: „Wir sind gespannt auf die Vielfalt und Kreativität der Einreichungen – und glücklich, der Norderstedter Kunstszene so eine Möglichkeit zu bieten, Ihre Arbeit einem größeren Publikum zu präsentieren“, sagt die Erste Stadträtin.

Der Hauptpreis ist mit 750 Euro dotiert. Außerdem ist ein Publikumspreis vorgesehen. Für den 22. August ist eine Vernissage der Ausstellung zur „1.Norderstedter Trude“ im Stadtmuseum Norderstedt geplant. Alle Arbeiten können dort anschließend vom 23. August bis zum 12. September unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften betrachtet werden. Informationen und Teilnahmebedingungen zur Veranstaltung sind über die E-Mail-Adresse norderstedtertrude@wtnet.de erhältlich.

Foto: Die Norderstedter Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (Mitte) gemeinsam mit der Ersten Stadträtin Anette Reinders (von links), Kultur-Amtsleiter Dieter Powitz und den beiden Initiatorinnen und Mit-Organisatorinnen Gudrun Pöpperling und Anke Redeker am „Regentrude“-Brunnen vor dem Rathaus. Die „Trude“ ist Namensgeberin für den Kunstpreis. © Stadt Norderstedt

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