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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Aktion „Obst für alle“ im Stadtgebiet

Norderstedt (em) Naschen erlaubt: Die Stadt Norderstedt weitet ihr Angebot an frei verfügbarem Obst für Bürgerinnen und Bürger aus. In den vergangenen Wochen sind bereits vom Betriebsamt der Stadt Norderstedt mehrere Obstbäume gepflanzt worden, deren Früchte künftig allen Norderstedterinnen und Norderstedtern zum Pflücken zur Verfügung stehen werden.

Nun wird das Engagement unter dem Motto „Obst für alle“ weiter ausgeweitet: An mehreren Standorten im Stadtgebiet wurden in den vergangenen Monaten hauptsächlich Beerensträucher gepflanzt, deren erste Früchte bereits in diesem Jahr zum Pflücken bereitstehen könnten.

Die Stadt Norderstedt verfolgt mit der Aktion mehrere Ziele. Zum einen wird das Bestreben, weitere und attraktivere Grünflächen zu schaffen und auch Nachhaltigkeit im Stadtgebiet zu fördern mit der Aktion fortgesetzt. Viele Pflanzen sorgen dafür, dass für das Ökosystem wichtige Insekten und Vögel Nahrung und auch einen Lebensraum finden. Die Anpflanzung von Beerensträuchern und anderen Obstgehölzen im Stadtgebiet hilft, Insekten zu schützen und somit das Ökosystem zu erhalten. Zum anderen soll mit der Aktion der Erhalt von weniger bekannten Pflanzen, die Nahrungsmittel erzeugen, gefördert werden. Zum Dritten geht es darum, das abhanden gekommene Bewusstsein von Menschen für Pflanzen und natürliche Wachstums- und Reifeprozesse zu fördern und gerade auch Kindern aufzuzeigen, welche Früchte in der direkten Umgebung beziehungsweise in Norddeutschland wachsen und schmecken.

„In Supermärkten ist die große Mehrzahl an Früchten aufgrund moderner Produktionsmethoden ganzjährig erhältlich. Es wird als selbstverständlich angesehen, im Winter Erdbeeren oder Himbeeren essen zu können, was es aber nicht ist. Denn in der freien Natur gibt es nur bestimmte Zeitfenster, in denen Beeren und anderes Obst gepflückt werden können“, sagt die Landschaftsarchitektin Laura Weigel vom Betriebsamt der Stadt Norderstedt. „Gerade für Kinder ist es wichtig, dieses Bewusstsein zu wecken und zu vermitteln, dass es eben keine Selbstverständlichkeit ist, Obst das ganze Jahr über kaufen und verzehren zu können. Wir wollen einen Beitrag zum ökologischen Lernen leisten.“

Verschiedene Flächen an zentralen Wegen, Grünzügen und in Parks werden voraussichtlich von Juni an die ersten neuen Beeren hervorbringen. So sind am Grünzug Dunantstraße-Lütjenmoor, im Moorkbekpark/Buckhörner Moor, in der Straße Pilzhagen westlich der Kleingartenanlange und an der Grünanlage Hallig-Hooge-Stieg (Nahe der Lärmschutzwand) Anpflanzungen erfolgt. Im Rathauspark sind bereits Ende 2020 Obstbäume gepflanzt worden. Weitere Standorte für Obststräucher sollen schrittweise erschlossen werden, so dass letztlich ein alle Stadtteile umfassendes Netzwerk entsteht. Vor Ort werden Hinweisschilder auf die Fruchtsorten hinweisen, ein QR-Code ist ebenfalls eingebunden. Über diesen sind die genauen Standorte der Sträucher auf der Internetseite des Betriebsamtes der Stadt Norderstedt www.betriebsamt-norderstedt.de/Grünflächen-Friedhöfe/Grünflächen/Obst-für-alle/ vermerkt und auch Informationen zu den verschiedenen pflückbaren Früchten zu finden, wie etwa ein Erntezeitkalender.

Einige wichtige Dinge sollten beim Umgang mit den Obstgehölzen beachtet werden. „Die Sträucher sollten natürlich von allen, die Früchte pflücken wollen, pfleglich behandelt und keine Äste abgebrochen werden, damit die Sträucher auch in den kommenden Jahren weiterhin wachsen und Erträge für alle bieten können“, sagt Laura Weigel. Im Bereich der Gehölzanpflanzungen gilt zudem ein Hundeverbot. „Und wir bitten auch darum, nicht gleich alles auf einmal abzuernten, sondern auch anderen Mitmenschen etwas zum Pflücken übrig zu lassen. Und auch den Vögeln, denn auch diese essen gerne verschiedene Fruchtsorten“, sagt die Landschaftsarchitektin.

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