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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Mobiler Platz der Kinderrechte - viele Aktionen geplant

Norderstedt (em) Der „Mobile Platz der Kinderrechte“ macht Station in der Stadt Norderstedt. Anlässlich des Weltkindertages am 20. September wurde der Platz von Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder sowie Lilly Krückmann und Lukas Junghanß vom Kinder- und Jugendbeirat der Stadt Norderstedt enthüllt. Der „Mobile Platz der Kinderrechte“ ist eine Aktion des Landesschutzbundes LV Schleswig-Holstein und steht, dank des Einsatzes des Norderstedter Jugendamts, noch bis zum 15. November in der Rathauspassage.

„Die Kleinsten bedürfen den größten Schutz innerhalb unserer Gemeinschaft“, sagte Elke Christina Roeder bei der Enthüllung. Diese Aufgabe könne überwältigend wirken, denn sie umfasse alle Bereiche unseres Lebens. „Kinderinteressen stehen im Alltag oft genug im Konflikt mit anderen Interessen“, sagt die Oberbürgermeisterin. Gerade die Corona-Pandemie habe einmal mehr gezeigt, dass oft viel zu spät an die Kinder und Jugendlichen gedacht wird, gerade weil andere Altersgruppen sich viel lauter Gehör verschafften.

Der „Mobile Platz der Kinderrechte“ ist eine Litfaßsäule, die an verschiedenen Stationen in Schleswig-Holstein für das Thema „Kinderrechte“ sensibilisiert. Das Norderstedter Jugendamt hat den Besuch der Säule nicht nur initiiert, sondern nutzt den Halt in Norderstedt, um über die Arbeit des Jugendamtes zu informieren. So werden verschiedene Bereiche des Amtes wie etwa der Allgemeine Soziale Dienst und die Schulsozialarbeit viele Schulklassen im Stadtgebiet besuchen, um den Kindern von ihrer Arbeit zu berichten. Diese erfahren, wie sie vom Jugendamt dabei unterstützt werden, ihrer Rechte wahrzunehmen und auszugestalten. Auch weitere Aktionen sind in Zusammenarbeit mit den freien Trägern und dem Kinder- und Jugendbeirat geplant – sowohl für Kinder als auch für Erwachsene.

Am Mittwoch, 21. Oktober, werden Erwachsene während des Wochenmarktes auf dem Rathausplatz an einem Stand der Familienzentren über Kinderrechte informiert. Für Kinder hingegen findet auf dem Spielplatz im Moorbekpark an den vier Mittwochen zwischen dem 20. Oktober und dem 10. November (jeweils von 15 bis 18 Uhr) Veranstaltungen für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren statt, die sich auf jeweils ein Kinderrecht beziehen. So wird beispielsweise beim gemeinschaftlichen Kochen am Feuer das Thema „Recht auf Nahrung/ Gesundheit“ behandelt. Weitere Aktionen für Eltern und Kinder in den Familienzentren sind ebenfalls geplant.

Informationen zu sämtlichen Angeboten sind auf der Internetseite der Stadt Norderstedt unter www.norderstedt.de/kinderschutz zu finden. Alle Aktionen werden fotografiert und anschließend an der Litfaßsäule dokumentiert.

Bei der Eröffnungsfeier hat Oberbürgermeisterin Elke Cristina Roeder zudem verkündet, dass es in Norderstedt nicht bei einem zeitlich begrenzten „Mobilen Platz der Kinderrechte“ bleiben wird: „Unsere Sozialdezernentin Anette Reinders und ich haben uns entschieden, dass wir auch zukünftig einen zentralen Ort den Kinderrechten widmen möchten. Daher wird der ‚Baui‘ – der Bauspielplatz Falkenhorst – einen eigenen ‚Platz der Kinderrechte erhalten‘. Die Vorbereitungen hierfür laufen.“ An der Eröffnungsfeier haben auch die Vorsitzende des Kinderschutzbundes LV Schleswig-Holstein Irene Johns, Landtagsvizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber, Schleswig-Holsteins Sozialminister Dr. Heiner Garg und Norderstedts Sozialdezernentin Anette Reinders teilgenommen.

Am 15. November wird der „Mobile Platz der Kinderrechte“ von Norderstedt weiter nach Bad Segeberg reisen.

Foto:
Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder (links) enthüllt zusammen mit Lilly Krückmann und Lukas Junghanß vom Kinder- und Jugendbeirat den „Mobilen Platz der Kinderrechte“. © Stadt Norderstedt

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