Teilen Sie das Stadtmagazin auf Facebook.
Verwendung von Cookies: Um unsere Webseite für Sie optimal gestalten zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos finden Sie in der Datenschutzerklärung
Akzeptieren und weitersurfen
Suchen Sie nach
Berichten, Bildern und Videoberichten


Norderstedt | Stadt Norderstedt

Riesenkürbisvielfalt beim Projekt der Essbaren Stadt

Norderstedt (em) Seit Mitte Mai stehen 30 Big Bags mit verschiedenen Riesenkürbis-Sorten für das Konzept der essbaren Stadt in Norderstedt Mitte. Die Stadt Norderstedt will mit der Aktion auf die Sortenvielfalt von Nutzpflanzen aufmerksam machen. Je mehr Sorten aussterben, umso mehr nimmt auch das Wissen um die Sortenvielfalt und deren immens wichtige Bedeutung ab.

Es gilt auch hier die alte Erkenntnis: Nur, was man kennt und schätzt, wird man auch schützen. Und mit der essbaren Stadt soll das auch Spaß machen.

Die Idee, alte Sorten von Kürbissen anzupflanzen sollte hier Wissen mit Neugier und Spaß verbinden. Da sich aber nicht alle Pflanzen so wie geplant entwickelt haben, werden nun jene Big Bags abgeräumt, in denen keine Kürbispflanzen mehr wachsen. Die verbliebenen Kürbisse können dank der regelmäßigen Pflege durch das Betriebsamt weiterhin beim Wachsen und Fruchten beobachtet werden. Sie sind derzeit noch nicht so groß wie erwartet, wachsen aber von Tag zu Tag weiter heran.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung beim Start der Aktion war hoch. Viele Norderstedter*innen haben die Idee der Essbaren Stadt ausdrücklich begrüßt und sich auf eine üppige Kürbisernte ab Mitte September gefreut. Die Hitzewelle, die kurz nach den Anpflanzungen aufkam, hat aber leider, trotz aller Pflege, für eine übermäßige Verdunstung gesorgt und somit das Wachstum diverser Pflanzen deutlich gehemmt. Auch ein Nährstoffmangel könnte zum Wachstumshemmnis geworden sein. Ob der Standort für das langsamere Gedeihen der Kürbisse ebenfalls einen Einfluss hatte, wird noch geprüft.

Überraschend viele Kürbisse waren bereits wenige Tage nach dem Start der Aktion spurlos verschwunden. Dort, wo Kürbisse wuchsen, waren plötzlich Löcher in der Erde zu sehen. Eine „Kürbiswanderung“ ist eher nicht als Ursache hierfür anzusehen; die Stadtverwaltung vermutet vielmehr, dass die Begeisterung für das Kürbis-Projekt dieses in eine ungeplante Art „Mitmach-Aktion“ verwandelt haben könnte.

Erfreulich sind aus Sicht der Stadt die vielen, bis auf den heutigen Tag sehr positiven Reaktionen aus der Bevölkerung zur Essbaren Stadt. Es gab neugieriges Staunen, hilfreiche Hinweisen und viele Empfehlungen an andere, sich die Kürbispflanzen mal anzuschauen. Das ist eine schöne Ermutigung, die Essbare Stadt weiterzuführen und auch in den nächsten Jahren fortzusetzen. In welcher Form dies erfolgen könnte, ist derzeit noch offen.

norderstedt Stadt Norderstedt
Navigation
Termine heute