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Norderstedt | Stadt Norderstedt

In der Energiekrise Heizkosten reduzieren

Norderstedt (em) Norderstedt. Energiesparmaßnahmen sind gerade in Zeiten von steigenden Energiekosten und verschlechterter Gasversorgungslage für viele Hausbesitzer*innen von großer Bedeutung. Die Stadt Norderstedt rät daher, sich zu informieren, welche Möglichkeiten zum Energie- und Kostensparen existieren.

Welche Sanierungen oder Umbaumaßnahmen sich im Einzelfall anbieten, dazu können sich Interessierte zum Beispiel bei einer kostenfreien Einstiegsberatung der Verbraucherzentrale Norderstedt informieren. Neben Empfehlungen zum effektiven Energiesparen lernen interessierte Eigentürmer*innen dort auch rechtliche Vorgaben kennen.

Wer nach dem 30. Juni in Schleswig-Holstein die Heizung erneuert, muss 15 Prozent der Heizenergie mit erneuerbaren Energien decken. „Wer an die Zukunft denkt, wird sich ohnehin für möglichst 100 Prozent fossilfreie Wärme entscheiden“, sagt Birgit Farnsteiner von der Stabsstelle nachhaltiges Norderstedt. Denn für die Einhaltung der deutschen Klimaschutzziele würden bundesweite Regelungen voraussichtlich schon bald einen weitaus höheren Anteil an erneuerbaren Energien zur Deckung des Wärmebedarfs fordern (müssen).

Im Zuge einer Heizungsumstellung ist es auch empfehlenswert, einen besseren Wärmeschutz gleich mit zu planen. „Insbesondere bei Gebäuden, die vor 1982 gebaut und noch nicht energetisch saniert wurden, ist das Einsparpotential durch Dämmmaßnahmen an Dach, Außenwand und Fenstern groß“, sagt Birgit Farnsteiner.

Für Hausbesitzende kann sich eine Investition in mehrfacher Hinsicht lohnen: Die genannten Maßnahmen zum Wärmeschutz und Heizen mit erneuerbaren Energien werden derzeit vom Bund hoch gefördert. Einzelmaßnahmen für Wärmeschutz und Heizanlagenerneuerung fördert das Bundesamt für Wirtschaft (weitere Informationen hierzu im Internet unter www.bafa.de), umfassende Sanierungen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW, weitere Informationen hierzu www.kfw.de). Die Stadt Norderstedt stockt die Bundesförderungen auf, beziehungsweise springt ein, wenn die technischen Anforderungen der KFW nicht erreicht werden können (weitere Informationen hierzu unter www.norderstedt.de/klimaschutz). Insgesamt beträgt die Förderquote aktuell je nach Maßnahme zwischen 20 und 45 Prozent.
Wer jetzt mit der Sanierung beginnen möchte, muss sich gegebenenfalls gedulden: Die Verfügbarkeit von Baumaterialien und Anlagentechnik sowie freie Kapazitäten im Handwerk sind derzeit knapp. Das gilt auch für Norderstedt. Daher lohnt es sich, schnell Informationen über den Handlungsbedarf beim eigenen Haus einzuholen und dann auf die örtlichen Betriebe zugehen. Wer gut vorbereitet ist, kann zügig zu einer vorteilhaften Lösung kommen.

Für einen ersten Einstieg in die Themen Heizen mit erneuerbaren Energien und Energieeffizienz durch Wärmeschutz bietet die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein neben der kostenfreien Einstiegsberatung zahlreiche Veranstaltungen online beziehungsweise vor Ort an. Weitere Informationen hierzu sind im Internet unter www.verbraucherzentrale.sh/veranstaltungen zu finden.

Für die kostenfreien Einstiegsberatungen in die Themen energetische Gebäudesanierung und Energiesparen durch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein am Standort Norderstedt können Interessierte direkt unter der Telefonnummer 040/523 84 55 anrufen und einen individuellen Termin für eine Beratung vor Ort oder eine telefonische beziehungsweise Online-Beratung vereinbaren.

Empfehlenswert ist auch, den Ist-Zustand der Immobilie und die Modernisierungs-möglichkeiten online zu überprüfen. Für einen ersten Überblick bietet das Online-Angebot der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft für den Klimaschutz CO2-online unter www.co2online.de/service/energiesparchecks/ einfache Möglichkeiten, unter anderem einen Modernisierungscheck an.

Eine fundierte Energieberatung ist der beste Weg zu einer zukunftsfähigen Immobilie – das kann ein Vor-Ort-Gutachten des BAFA oder ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) sein, die beide gefördert werden. Der Eigenanteil für diese ganzheitlichen Energiegutachten beträgt dann nur noch 250 bis 400 Euro. Kann ein iSFP vorgelegt werden, erhöht dies die Bundesförderung nach BEG um weitere fünf Prozent. Auch hier gilt es, frühzeitig Kontakt zu qualifizierten Energieberater*innen aufzunehmen. Solche sind zu finden unter www.energie-effizienz-experten.de

Alle Informationen zum Norderstedter Förderprogramm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“ sind unter www.norderstedt.de/klimaschutz im Internet abrufbar. Persönliche Fragen zum Förderprogramm beantwortet die Stabsstelle Nachhaltiges Norderstedt unter der Rufnummer 040/ 535 95 542 (Stephanie Remstedt).

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Rathausallee 50
22846 Norderstedt
Tel.: 040 - 535 95 - 0
E-Mail: info (at) norderstedt.de
Web: www.norderstedt.de
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