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Norderstedt | Stadt Norderstedt

Norderstedt hat jetzt eine Berufsfeuerwehr

Norderstedt (em) „Herzlich Willkommen in der Berufsfeuerwehr Norderstedt!“ Während einer kleinen Feierstunde hat die Oberbürgermeisterin der Stadt Norderstedt, Elke Christina Roeder, am heutigen Tag (1. Juli 2022) neun künftigen Berufsfeuerwehrleuten, die im Dienst waren, ihre neuen Dienstgradabzeichen überreicht. Die viertgrößte Stadt Schleswig-Holsteins hat mit dem formalen Schritt hin zu einer Berufsfeuerwehr die Vorgaben des Landes zeitnah umgesetzt.

Norderstedt ist nunmehr die fünfte Berufsfeuerwehr im nördlichsten Bundesland – und nach eigenem Kenntnisstand die 112. Berufsfeuerwehr in Deutschland! Über diese Symbolik freuten sich die Oberbürgermeisterin Roeder und Fabian Wachtel als hauptamtlicher Leiter des Amtes für Feuerwehr (Amt 38) sowie ehrenamtlicher Stadtwehrführer zum Gründungstag besonders.

Norderstedt, inzwischen mit einer Einwohner*innen-Zahl von deutlich über 80.000, hatte sich bereits seit mehreren Jahren auf den Schritt hin zu einer Berufsfeuerwehr vorbereitet. Deshalb, wie die Oberbürgermeisterin und der Leiter des Amtes für Feuerwehr immer wieder betonen, ändere sich in der Praxis nur sehr wenig. Das seit Jahren nach Meinung aller Beteiligten gut funktionierende „Norderstedter System“ der Feuerwehr- und Brandschutzorganisation, basierend auf dem Zusammenspiel der vier Freiwilligen Feuerwehren aus den Stadtteilen und einer seit mehreren Jahren im Ausbau befindlichen hauptamtlichen Wache von Einsatzkräften, werde fortgeführt und ausgebaut. „Wir verfügen in Norderstedt über ein gut funktionierendes System, und wir werden die Freiwilligen Feuerwehren immer brauchen“, sagt Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder.

Das schleswig-holsteinische Ministerium für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung (MILIG) als oberste Dienstaufsichts- und Genehmigungsbehörde der Stadt und der Stadtfeuerwehr hatte Norderstedt vor wenigen Wochen mitgeteilt, es sei in Norderstedt zeitnah die formale Struktur einer Berufsfeuerwehr zu schaffen. Bislang agierte die Feuerwehr Norderstedt auf einer Sondergenehmigung des Innenministeriums aus dem Jahr 2018. Angesichts der weiter steigenden Bevölkerungszahl, so das Ministerium nach einer erneuten Prüfung, werde die Sondergenehmigung nicht mehr erteilt.

Fabian Wachtel, Leiter der Stadtfeuerwehr Norderstedt und des Amtes 38 der Stadtverwaltung: „Bei dem anstehenden Schritt handelt es sich um die Herstellung der Gesetzeskonformität. Diese Maßnahme hat für die allermeisten von uns im Feuerwehralltag zunächst keinerlei und für wenige von uns nur sehr geringe Auswirkungen. Alle Einheiten unserer Feuerwehr werden weiterhin und konsequent als Feuerwehr Norderstedt auftreten“, so Wachtel.

Wie Wachtel weiter erläutert, sind Elemente einer Berufsfeuerwehr in Norderstedt bereits vor geraumer Zeit geschaffen worden beziehungsweise befinden sich im Auf- und Ausbau. Dazu gehörten die Errichtung eines zuständigen Fachamtes und die Erweiterung der hauptamtlichen Wachabteilung hin zu einer 24/7-Bereitschaft – als jetzige Berufsfeuerwehr.

Die genannte 24/7-Bereitschaft auch von hauptamtlichen Kräften wird laut Wachtel in den kommenden drei bis vier Jahren kontinuierlich ausgebaut. Bis dato rückte die bisherige hauptamtliche Wachabteilung wochentags von 7 bis 17 Uhr bei Alarmierungen zuerst aus. Bei größeren Schadenslagen oder Bränden natürlich immer auch gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren. Von den mehr als 50 Mitarbeitenden des Amtes 38 gehörten bislang 17 zur Wachabteilung. Bis Ende 2023 sollen mindestens zwölf hauptamtliche Feuerwehrleute hinzukommen – die Personalkosten für die zusätzlichen Stellen waren bereits in den im März verabschiedeten Doppelhaushalt der Stadt für 2022/2023 eingestellt worden. „Wir haben uns seit langem auf den Tag x vorbereitet. Deshalb entstehen uns durch die Gründung der Berufsfeuerwehr praktisch keine zusätzlichen Kosten“, so der Amtsleiter und Stadtfeuerwehrchef.

Foto: Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder mit Amtsleiter und Stadtwehrführer Fabian Wachtel neben sich (re.) inmitten der hauptamtlichen Feuerwehrleute, die aus Anlass der Gründung der Berufsfeuerwehr neue Dienstgradabzeichen erhielten. © Stadt Norderstedt

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